MCL Immobilien- und Vermögensgesellschaft mbH

Raimar Max Michaelis dürfte der Macher in dieser Firma sein. Geschäftsführer ist Max Michaelis. Raimar Max Michaelis ist uns durch seine Tätigkeit bei Reno Clemann wohlbekannt. Im Anschluss an diese Ära war er zusammen mit Roman Navratil (dem ehemaligen Polizeischüler) Geschäftsführer der R & R First Concept.

In der Nürnberger Straße 8, im Zentrum Berlins, befindet sich die MCL. Es gibt Niederlassungen in Dresden und in Duisburg. Raimar Max war „Lehrling“ des 2006 unter fragwürdigen Umständen in Dubai ums Leben gekommenen Reno Clemann, alias Reno bzw. Jens Lemke. Als Clemanns Topmann hat er sich 2003 mit Roman Navratil selbstständig gemacht und in Berlin Grunewald, später dann am Sachsendamm ein nach außen renommiertes Unternehmen mit imposantem Wappen etabliert. Zumindest Roman Navratil wollte schon immer mehr scheinen als sein. So liegt uns eine Visitenkarte des „Dr. Roman Navratil“ vor, die er in seiner Clemann-Zeit benutzt hat.

Wir halten die Methoden der MCL für unseriös. Die Kundenanbahnung erfolgt über einen wettbewerbsrechtlich verbotenen Cold Call, dem Anruf, der einen kalt erwischt und vor dem die Verbraucherzentrale Berlin unter der Überschrift „Tatwaffe Telefon“ warnt. Der Angerufene wird gefragt, ob er Steuern sparen will. Wer will das nicht? Den Interessenten sucht dann ein MCL Mitarbeiter auf und erklärt ihm, dass man zunächst einmal nur eine Vermögensanalyse machen wolle. Erst im Rahmen dieser Analyse könne geprüft werden, ob sich der Interessierte in den Kreis der glücklichen Steuersparer einreihen könne.
 
 Bei dem daran anschließenden Besuch im Büro wird dann erklärt, der Erwerb einer Immobilie sei der optimale Weg zum Steuernsparen. Zum Erwerb der Immobilie brauche man kein eigenes Kapital. Das Ganze rechne sich trotz der Fremdfinanzierung durch die steuerlichen Vergünstigungen und die Mieteinnahmen praktisch von allein. Lediglich eine kleine Zuzahlung sei zu erwarten. Später, nach Ablauf der steuerlichen Förderung, könne man das Objekt mit Gewinn verkaufen.

Damit dem Interessenten das Geschäft nicht ein anderer wegschnappt, muss nun schnell ein Termin beim Notar gemacht werden. Es soll dort ja nur ein Angebot abgegeben werden. Alles geht ganz schnell. Die Anleger fühlen sich regelmäßig überrumpelt. Auch von der Vielzahl der Unterschriften, die sie leisten müssen (alles nur Formalitäten).

Tatsächlich jedoch erwirbt der Anleger eine Eigentumswohnung. Die versprochene geringe Zuzahlung fällt häufig höher aus. Schwierigkeiten wird der Anleger spätestens dann bekommen, wenn er die Wohnung wieder weiterverkaufen will. Es funktioniert nicht. Der von ihm gezahlte Kaufpreis ist beim Weiterverkauf nicht annähernd zu erzielen. Selbst wenn er sich auf einen herben Verlust einließe, würde die finanzierende Bank dem Verkauf nicht zustimmen. Diese wird die Löschungsbewilligung nur erteilen, wenn das Darlehen vollständig zurückgezahlt werden kann. Dazu wird ein Anleger selten in der Lage sein. Der Anleger sitzt in der Falle. Der Verkauf ist praktisch nicht möglich. Er wird bei einer regelmäßigen Darlehenslaufzeit von 30 Jahren monatlich draufzahlen. Ein völlig unsinniges Geschäft, das wohl kaum zustande gekommen wäre, wenn der Anleger wahrheitsgemäß und vollständig über all diese für ihn wichtigen Aspekte aufgeklärt worden wäre. Dazu ist ein Anlageberater jedoch verpflichtet.

Verstößt der Anlageberater gegen diese Verpflichtung, haften er aber auch der Verkäufer dem Käufer auf Schadensersatz. Der Käufer wird so gestellt, als er hätte er die Wohnung nie gekauft.

Uns wird berichtet, dass Michaelis Hilfe beim Verkauf Ihrer Schrottimmobilie anbietet. Allerdings sei die Zeit jetzt nicht geeignet und Sie müssten sich gedulden. Die den Geschädigten zuvor gemachten Versprechungen (man könne die Schrottimmobilie jederzeit über den Vertrieb verkaufen) werden nicht eingehalten. Den Geschädigten, die Kontakt zur SgK haben, wird der von der Initiatorenseite inszenierte Beitrag in YouTube „RA Resch/SGK Schutzgemeinschaft für geschädigte Kapitalanleger e.V./Mandantenfang? Teile 1 und 2“ vorgeführt. Sie sollen dadurch verunsichert werden. Sehen Sie dazu unseren Infomationsfilm. Aber letztlich kommt es nur auf eines an: Warum werden die zuvor von Michaelis gemachten Versprechungen nicht erfüllt? Diese einzig wichtige Antwort bleibt er den Geschädigten schuldig. Keiner von ihnen wollte jemals eine Eigentumswohnung erwerben. Alle wollten lediglich Steuern sparen und wer will das nicht?. Wären sie richtig beraten worden, hätte keiner von ihnen jemals gekauft.

Wenn Sie Fragen haben, vereinbaren sie einen Termin mit unserem Vorstandsmitglied Jürgen Blache. Er wird im Büro der SGK für Sie da sein, versprochen!

 

P.S. Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist kostenlos. Sie erfahren, ob Sie überhaupt Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie den Fragebogen aus.