Immoratio GmbH

 Die Immoratio GmbH aus Berlin wurde von Thomas Werner im Jahr 2004 gegründet.

Zunächst trat die Immoratio als Vertrieb für die Quadra Haus auf. Hier gab es wohl einige Differenzen mit deren Machern Schock und Gundelach.

Schon seit einiger Zeit ist die Immoratio in eigener Sache tätig. Thomas Werner mit seiner Immoratio einige hundert Immobilien aus dem eigenen Stand selber auf dem Markt vertrieben und verkauft.

Anleger haben sich bei uns gemeldet, die uns über die Vertriebsmethoden der Immoratio GmbH informierten.

Wir halten die Methoden der Immoratio für unseriös. Wie im Folgenden aufgeführt hat die Immoratio bis ca. 2005 gearbeitet:

Die Kundenanbahnung erfolgte regelmäßig über einen wettbewerbesrechtlich verbotenen „Cold Call“, dem Anruf, der einen kalt erwischt und vor dem die Verbraucherzentrale Berlin unter der Überschrift „Tatwaffe Telefon“ warnt. Der Angerufene wird gefragt, ob er Steuern sparen will. Wer will das nicht? Den Interessenten sucht dann ein Immoratiomitarbeiter auf und erklärt ihm, dass man zunächst einmal nur eine Vermögensanalyse machen wolle. Erst im Rahmen dieser Analyse könne geprüft werden, ob sich der Interessierte in den Kreis der glücklichen Steuersparer einreihen könne.

Seit ca, 2005 wurde diese Methode, denn sie ist verboten, durch das Gewinnspiel in der O2 World quasi ersetzt. Die Besucher in der O2 World beteiligen sich arglos an einem von der Immoratio veranstalteten Gewinnspiel.  Nach unseren Erkenntnissen gewinnt jeder Spieler 5.000 € in Form eines Gutscheins. Dies wird ihm schriftlich durch die Immoratio mitgeteilt, damit er sich, um den Gewinn zu erhalten, bei der Immoratio unter der in dem Brief angegebenen Telefonnummer meldet. Allerdings gibt es die nicht 5.000 € in bar. Der Gewinn soll mit dem Kaufpreis einer, aus unserer Sich überteuerten,  Immobilie verrechnet werden. Im Zuge des Telefonats, das der Gewinner mit dem Mitarbeiter der Immoratio führt, wird ein Bürotermin vereinbart.


Bei dem daran anschließenden Besuch im Büro wird dann erklärt, der Erwerb einer Immobilie sei der optimale Weg zum Steuernsparen. Zum Erwerb der Immobilie brauche man kein Eigenkapital. Das Ganze rechne sich, trotz der Fremdfinanzierung, durch die steuerlichen Vergünstigungen und die Mieteinnahmen praktisch von allein. Lediglich eine kleine Zuzahlung sei zu erwarten. Später, nach Ablauf der steuerlichen Förderung, könne man das Objekt mit Gewinn verkaufen.


Damit dem Interessenten das Geschäft nicht ein anderer wegschnappt, muss nun schnell ein Termin beim Notar gemacht werden. Allerdings kommt der Notar, nach unseren Erkenntnissen, völlig unverhofft und ad hoc direkt ins Büro der Immoratio. Es soll dort ja nur ein Angebot abgegeben werden. Alles geht ganz schnell. Die Anleger fühlen sich regelmäßig überrumpelt. Auch von der Vielzahl der Unterschriften, die sie leisten müssen (alles nur Formalitäten). Den Betroffenen wird nicht klar, dass sie Eigentümer einer Eigentumswohnung werden würden.


Tatsächlich jedoch erwirbt der Anleger eine Eigentumswohnung. Die versprochene geringe Zuzahlung fällt häufig höher aus. Schwierigkeiten wird der Anleger spätestens dann bekommen, wenn er die Wohnung wieder weiterverkaufen will. Es wird nicht funktionieren. Es besteht die Gefahr, dass der von ihm gezahlte Kaufpreis beim Weiterverkauf nicht annähernd zu erzielen sein wird. Selbst, wenn er sich auf einen herben Verlust einließe, würde die finanzierende Bank dem Verkauf, einer Löschungsbewilligung nur zustimmen, wenn er das Darlehen vollständig zurückzahlen würde. Kann er das nicht, sitzt der Anleger in der Falle. Der Verkauf ist praktisch nicht möglich. Er wird bei einer regelmäßigen Darlehenslaufzeit von 30 Jahren monatlich draufzahlen. Kein Erwerber hatte zuvor jemals mit Vertretern der Bank verhandelt. Es wurden lediglich die bereits fertigen Darlehensverträge im Büro oder bei den Erwerbern zuhause unterschrieben. Das aus unserer Sicht völlig unvorteilhafte Geschäft wäre wohl kaum zustande gekommen, wenn der Anleger wahrheitsgemäß und vollständig über all diese für ihn wichtigen Aspekte aufgeklärt worden wäre. Dazu ist ein Anlageberater jedoch verpflichtet.


Verstößt der Anlageberater gegen diese Verpflichtung, haften er, aber auch der Verkäufer dem Käufer auf Schadensersatz. Der Käufer wird so gestellt, als hätte er die Wohnung nie gekauft.


Sehen Sie dazu unseren Informationsfilm


Keiner von ihnen wollte jemals eine Eigentumswohnung erwerben. Alle wollten lediglich Steuern sparen und wer will das nicht?. Wären sie richtig beraten worden, hätte keiner von ihnen jemals gekauft.

Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie gleich einen Termin mit unserem Vorstandsmitglied Jürgen Blache. Er wird im Büro der SgK für Sie da sein.

 
P.S. Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist kostenlos. Sie erfahren, ob Sie überhaupt Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie den Fragebogen aus.

Schauen Sie auch auf unsere Seite www.sammelklageonline.de/index.php/sammelklagenliste/72-immoratio.html