Garantie Hebel Plan '09

Mit dem Prädikat "gut" der TÜV Nord Cert GmbH wird von der CIS Deutschland AG eine KG Beteiligung an dem GarantieHebel Plan´09 'aus dem Hause der CIS, Frankfurt/M beworben. In dem Fondsprospekt wird von zweistelligen Erträgen über 10% gesprochen, die durch sog. Zinsdifferenzgeschäfte erzielt werden sollen.

Eine Beteiligungssumme von 39 Mio. EUR soll eingesammelt und zusätzlich ein Darlehen über weitere 75 Mio EUR aufgenommen werden. Mit diesem Kapital will man in nicht näher bezeichnete britische bzw. fondsgebundene Lebens-/Rentenversicherungen und Investmentpools investieren. Nachdem diese Angaben im Prospekt fehlen, handelt es sich um einen klassischen Blind-Pool.

Der Prospekt weist nur unzureichend auf die mit einer Beteiligung verbunden Risiken hin: Tatsächlich handelt es sich bei Zinsdifferenzgeschäften der hier zugrunde liegenden Art, bei der durch Einsatz von Darlehen ein Hebeleffekt erzielt werden soll, um ein hochspekulative Anlage. Risiken bestehen schon im Hinblick auf die besonders hervorgehobene Investition in britische Lebens-/Rentenversicherungen durch Wechselkursrisiken im Hinblick auf das britische Pfund. Dieses hat seit 2001 zum EURO etwa 25% und allein seit Jahresbeginn 2008 um 10% verloren.

Festzustellen ist indessen, dass in dem vorliegenden Prospekt (Stand 01.03.2008) die Worte "Währungsschwankungen" oder "Wechselkursrisiko" überhaupt nicht erwähnt werden. Der Begriff "Wechselkursrisiken" hingegen findet nur einmal und das in einem ganz anderen Zusammenhang Erwähnung, nämlich soweit von einer Kreditfinanzierung der Einlage durch den Anleger die Rede ist.

Nicht verständlich ist daher wie der TÜV Nord die mit dem Prädikat "gut" verbundene Bewertung der Fondsplausibilität ..."durch ein hohes Maß an Stimmigkeit in den Bewertungen der konzeptionellen, kommunikativen und wirtschaftlichen Daten"...kommt.

Unserer Auffassung nach investiert die KG vielmehr in hochspekulative Geschäfte, die für den Aufbau einer Altersvorsorge völlig ungeeignet sind. Eine entsprechende Empfehlung kann daher eine Haftung des Anlageberaters oder auch der Gesellschaft selbst begründen.

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