V+ Fonds-Gesellschafterversammlungen am 14.10.2016 geplatzt!

Treuhänder und Komplementär fehlen unerklärlicherweise! – Wie können V+ Anleger ihr Geld noch retten?

V+ Gesellschafterversammlungen am 14. Oktober 2016? Folgende Termine hatten sich die V+ Anleger vorgemerkt:

 

  • V + GmbH & Co. Fonds 1 KG (Versammlung am 14.10.2016 von 17:00 bis ca. 19:30 Uhr)
  • V+GmbH & Co. Fonds 2 KG (Versammlung am 14.10.2016 von 09:00 bis ca. 12:30 Uhr)
  • V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG (Versammlung am 14.10.2016 von 13:00 bis ca. 16:30 Uhr)

Und was ist passiert am 14.10.2016? Erst wurden die V+ Anleger mit kurzer Frist zu V+ Gesellschafterversammlungen am 14.10.2016 ins Ramada Hotel München Messe eingeladen und dann erscheinen Treuhänder und Komplementär unerklärlicherweise nicht. Was ist los bei den V+ Fonds?

In den V+ Gesellschafterverträgen ist ausdrücklich geregelt, dass eine Gesellschafterversammlung nur ordnungsgemäß durchgeführt werden kann, wenn Komplementär und Treuhänder anwesend sind oder sich ordnungsgemäß vertreten lassen. Gleichwohl fehlten Komplementär und Treuhänder ohne Entschuldigung.

Damit sind die doch so dringenden V+ Gesellschafterversammlungen geplatzt, da keine Beschlussfähigkeit erreicht werden konnte. So konnte nur eine unverbindliche V+ Informationsveranstaltung abgehalten werden.

Wir erinnern uns: Der Jahresabschluss 2015 mit seinen Millionenverlusten sollte festgestellt werden. Ebenso sollte eine vorgebliche Restrukturierung der Geschäftsführung betrieben werden. In diesem Zuge wurde vorab mitgeteilt, dass die bisherige Geschäftsführerin der Komplementärin V+ Beteiligungs GmbH, Frau Anke Schiller zurückgetreten sei. Dies sollte im Anschluss an die Gesellschafterversammlungen auch für die Position als geschäftsführende Kommanditistin gelten. Ebenso sollte die Entlastung versagt und dieser Punkt ganz von der Tagesordnung gestrichen werden.

Doch damit nicht genug! Selbst die aktuelle Komplementärin sollte ausgetauscht werden! Hintergrund sollen gerichtliche Auseinandersetzungen mit Vertrieben und V+ Anlegern sein. Man will schlichtweg damit einer „Abberufung und Ausschließung aus wichtigem Grund“ zuvorkommen. Das ist schon bezeichnend! Wollen sich etwa die Verantwortlichen still und leise verabschieden?

Ebenso fragwürdig waren vorab die Ausführungen zur Liquidation der Fondsgesellschaften. Hier wird ein Interessenkonflikt zwischen Einmal- und Ratenzahlern heraufbeschworen und darüber schwadroniert, dass es bei einer sofortigen Liquidation der V+ Fonds „keine Chance auf eine Aufholung bereits realisierter Verluste“ mehr gäbe. Als ob das V+ Fondsmanagement nicht Jahre Zeit gehabt hätte, das Vermögen der V+ Anleger sorgsam zu verwalten. Vielmehr ist das Geld der V+ Anleger durch opulente Funktionsträgergebühren und fragwürdige Investments dezimiert worden!

Folgerichtigerweise wurde auf der V+ Informationsveranstaltung am 14.10.2016 die Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) Xolaris aufgefordert, ihre Verwaltungskosten zu senken, da die noch laufenden Rateneinzahlungen dadurch erheblich gemindert werden.

Auch die Risiken einer Liquidation der V+ Fonds sind nicht zu unterschätzen, da hier vielfältige juristische Probleme zu bewältigen wären, mit deren Lösung realistischer Weise nicht gerechnet werden kann. Schon allein das Erreichen der erforderlichen Mehrheiten für Liquidationsbeschlüsse erscheint utopisch.

Bezeichnend ist auch das staatsanwaltschaftliche Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB). Weshalb wurden umfangreiche Unterlagen beschlagnahmt? Wer sind die Beschuldigten des Ermittlungsverfahrens? Sind auch Funktionsträger der V+ Fonds betroffen? Hier konnte Xolaris-Chef Klaile auf der V+ Informationsveranstaltung am 14. Oktober 2016 auch nur über die vergeblichen Versuche auf Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft in Landshut berichten.

Fazit der geplatzten V+ Gesellschafterversammlungen am 14.10.2016: Außer Spesen nichts gewesen!

„Wie kann ich dann mein Geld noch retten?“, werden sich viele V+ Anleger immer wieder fragen. Viele V+ Anleger werden sich immer wieder die Fragen gestellt haben: „Kann ich meine V+ Beteiligung kündigen? Muss ich meine Raten weiter zahlen? Wie wird das alles enden?“ Wahrlich eine schlechte Erfahrung mit der fragwürdigen Informationspolitik des V+ Managements!

 

PS: Um Rechtssicherheit zu erhalten, bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist, in Erfüllung unserer satzungsgemäßen Aufgaben, kostenlos. Sie erfahren, ob Sie Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie bitte den Fragebogen aus. Sie erhalten damit eine Entscheidungsgrundlage!