V+ Fonds – Ermutigendes Landgerichtsurteil für V+ Anleger!

Was V+ Anleger jetzt tun können!

Viele V+ Anleger werden sich immer noch fragen, wie sie sich auf ein derartiges Geschäftsmodell einlassen konnten und was sie jetzt noch tun können.

Bezeichnend ist hier auch das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Landshut wegen des Verstoßes gegen das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB). Weshalb wurden umfangreiche Unterlagen beschlagnahmt? Wer sind die Beschuldigten des Ermittlungsverfahrens? Sind auch Funktionsträger der V+ Fonds betroffen? Die Ermittlungen werden sicher noch viele Monate in Anspruch nehmen.

Allerdings gibt es eine Vielzahl weiterer potentieller Haftungsadressaten, die von V+ Anlegern in Anspruch genommen werden könnten.

Ein weiteres ermutigendes Urteil hat das Landgericht Landshut gesprochen.

Hier wurde aufgrund der Prospekthaftungsgrundsätze die V+Beteiligungs 2 GmbH zur Rückabwicklung der V+ Fondsbeteiligung verurteilt. Der Anleger wird somit so gestellt, als hätte er die Fondsbeteiligung an der V+GmbH & Co. Fonds 2 KG nicht gezeichnet.

Was waren die Hintergründe dieses Urteils des LG Landshut? Die V+Beteiligungs 2 GmbH fungierte als Gründungsgesellschafterin der V+GmbH & Co. Fonds 2 KG. Mithin muss sie aufgrund der Grundsätze der Prospekthaftung die beitretenden Anleger über alle wesentlichen Risiken des Fondsprojektes aufklären. Dies gilt umso mehr, da im vorliegenden Fall die Gelder der V+ Anleger in einen Venture Fonds investiert werden sollten, der ohnehin mit höheren Risiken verbunden ist.

Der Fall ist von besonderer Brisanz, da hier Anlegern, nicht nur der Venture Fonds, sondern auch die Auflösung anderer Kapitalanlagen empfohlen wurde. Dabei sollten bestehende Lebensversicherungen gekündigt und das Geld in die Fondsbeteiligung an der V+GmbH & Co. Fonds 2 KG investiert werden.

Zudem wurden durch das LG Landshut noch weitere Beratungsfehler festgestellt. Auch über die Laufzeit und die Kündigungsmöglichkeiten der Fondsbeteiligung wurde nicht zutreffend aufgeklärt. Ebenso genügten die erstellten Beratungsprotokolle nicht den gesetzlichen Vorgaben.

Desgleichen konnte sich die Beklagte nicht mit der Einlassung entlasten, dass sie sich beim Vertrieb selbstständiger Handelsvertreter bedient hätte. Vielmehr muss sie sich alle Erklärungen der selbstständigen Handelsvertreter in vollem Umfang zurechnen lassen.

Dieses Urteil des Landgerichts Landshut ist wieder ein wichtiges Indiz für die fragwürdigen Vertriebspraktiken bei den V+ Fonds und sollte den V+ Anleger Mut machen, ihre rechtlichen Möglichkeiten prüfen zu lassen.

Sollten Anleger unzureichend bzw. fehlerhaft beraten oder sogar arglistig getäuscht worden sein, so besteht gegenüber den Initiatoren bzw. Anlageberatern ein Schadensersatzanspruch.

 

PS: Um Rechtssicherheit zu erhalten, bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist, in Erfüllung unserer satzungsgemäßen Aufgaben, kostenlos. Sie erfahren, ob Sie Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie bitte den Fragebogen aus. Sie erhalten damit eine Entscheidungsgrundlage!