V+ Fonds-Gesellschafterversammlungen am 14.10.2016!

Liquidation der V+ Fonds? – Wie können V+ Anleger ihr Geld noch retten?

„Wie kann ich mein Geld noch retten?“, werden sich viele V+ Anleger immer wieder fragen. Wie geht es weiter bei den V+ Fonds?

Die V+ Anleger erhielten wieder einmal Post aus Landshut von der V+ Beteiligungs GmbH mit ihrem Geschäftsführer Hans-Jürgen Brunner mit Einladungen zu V+ Gesellschafterversammlungen am 14.10.2016.

Waren denn nicht gerade erst am 03.06.2016 V+ Gesellschafterversammlungen in München? Leider wurden dabei auf drängende Fragen von V+ Anlegern offenkundig keine befriedigenden Antworten vom V+ Management geliefert. So geht es in die nächste Runde am 14.10.2016!

Viele V+ Anleger werden sich immer wieder die Fragen gestellt haben: „Kann ich meine V+ Beteiligung kündigen? Muss ich meine Raten weiter zahlen? Wie wird das alles enden?“ Wahrlich eine schlechte Erfahrung mit der fragwürdigen Informationspolitik des V+ Managements!

Aufgelegt wurden seinerzeit folgende V+ Fonds:

 

  • V + GmbH & Co. Fonds 1 KG (Versammlung am 14.10.2016 von 17:00 bis ca. 19:30 Uhr)
  • V+GmbH & Co. Fonds 2 KG (Versammlung am 14.10.2016 von 09:00 bis ca. 12:30 Uhr)
  • V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG (Versammlung am 14.10.2016 von 13:00 bis ca. 16:30 Uhr)

Nun sollen am 14.10.2016 im Ramada Hotel München Messe V+ Gesellschafterversammlungen durchgeführt werden. Wohlgemerkt Präsenzveranstaltungen! Üblicherweise wurden die Gesellschafterbeschlüsse im Umlaufverfahren gefasst, so dass die V+ Anleger keine Gelegenheit hatten, sich mit ihren Mitgesellschaftern in Verbindung zu setzen und über das Schicksal der V+ Gesellschaften zu diskutieren. Überdies musste die V+ Geschäftsführung in einigen Fällen gerichtlich gezwungen werden, ihre Auskunftspflichten zu erfüllen.

Studiert man die Einladungen zu den V+ Gesellschafterversammlungen genauer, finden sich in den Bilanzen Millionenverluste bei der Neubewertung der Beteiligungen. Demgegenüber stehen erhebliche Aufwendungen, ebenso in Millionenhöhe, die diversen Funktionsträgern zufließen. Insbesondere Bilanzposten in Millionenhöhe, wie „sonstige Aufwendungen“ sollten die V+ Anleger misstrauisch machen und bedürfen der detaillierten Erläuterung.

Bezeichnend ist auch ist auch das staatsanwaltschaftliche Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB). Weshalb wurden umfangreiche Unterlagen beschlagnahmt? Wer sind die Beschuldigten des Ermittlungsverfahrens? Sind auch Funktionsträger der V+ Fonds betroffen?

Untersucht man die Tagesordnungspunkte der V+ Gesellschafterversammlungen gründlicher, so ergeben sich diverse Fragen, die das Abstimmungsverhalten der V+ Anleger beeinflussen werden.

So soll der Jahresabschluss 2015 festgestellt werden. Allerdings sind die Jahresabschlüsse schon im Bundesanzeiger veröffentlicht worden. Hier kann die Feststellung des Jahresabschlusses nur noch reine Formsache sein. Normalerweise wird der Jahresabschluss erst festgestellt und genehmigt und dann im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Desgleichen ist bestürzend, dass schon in der Einladung zu den V+ Gesellschafterversammlungen empfohlen wird, der Komplementärin, der geschäftsführenden Kommanditistin und der Treuhandkommanditistin aufgrund der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen die Entlastung zu versagen und diesen Punkt ganz von der Tagesordnung zu streichen.

Vielmehr wird jetzt eine vorgebliche Restrukturierung der Geschäftsführung betrieben. Dabei wird mitgeteilt, dass die bisherige Geschäftsführerin der Komplementärin V+ Beteiligungs GmbH, Frau Anke Schiller zurückgetreten sei. Dies soll im Anschluss an die Gesellschafterversammlungen auch für die Position als geschäftsführende Kommanditistin gelten.

Doch damit nicht genug! Selbst die aktuelle Komplementärin soll ausgetauscht werden! Hintergrund sollen gerichtliche Auseinandersetzungen mit Vertrieben und V+ Anlegern sein. Man will schlichtweg damit einer „Abberufung und Ausschließung aus wichtigem Grund“ zuvorkommen. Das ist schon bezeichnend! Wollen sich etwa die Verantwortlichen still und leise verabschieden?

Ebenso fragwürdig sind die Ausführungen zur Liquidation der Fondsgesellschaften. Hier wird ein Interessenkonflikt zwischen Einmal- und Ratenzahlern heraufbeschworen und darüber schwadroniert, dass es bei einer sofortigen Liquidation der V+ Fonds „keine Chance auf eine Aufholung bereits realisierter Verluste“ mehr gäbe. Als ob das V+ Fondsmanagement nicht Jahre Zeit gehabt hätte, das Vermögen der V+ Anleger sorgsam zu verwalten. Vielmehr ist das Geld der V+ Anleger durch opulente Funktionsträgergebühren und fragwürdige Investments dezimiert worden!

Es wird sich zeigen, wie gut die V+ Geschäftsführung und die Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) Xolaris mit Geschäftsführer Stefan Klaile auf die V+ Gesellschafterversammlungen vorbereitet ist, denn es sind noch viele offene Fragen zu klären. Dies gilt insbesondere für das komplexe V+ Firmen- und Beteiligungsgeflecht. Welche Rolle spielt die Fit Fondsinitiator und Treuhand GmbH mit Geschäftsführer Markus Fischer? Ist es ein Zufall, dass sich einige der V+ Fonds an MIG-Fonds beteiligt haben? Wie kamen Schuldverschreibungen der M1 Factoring GmbH, mit Ex-Prokurist Markus Fischer, ins Portfolio der V+ Fonds? Viele interessante Fragen, die die V+ Fondsverwaltung hoffentlich zu beantworten weiß! Welche Rolle spielen die Beteiligungsgesellschaften? Wer sind genau die Anteilseigner bzw. Manager? Welche Hintergründe hatte der Deal mit der NASCO AG? Zu welchen Konditionen fanden die Transaktionen statt? Wie konnte es zu den desolaten Millionenverlusten kommen? Hier müssen Mittelverwendungskontrolleur, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Bericht erstatten!

Alle Fakten müssen auf den Tisch und die V+ Geschäftsführung muss Rede und Antwort stehen! Sollte eine Aufklärung nicht möglich sein, so wäre es auch nicht verwunderlich, wenn sich V+ Gesellschafter entschließen würden, die Strafverfolgungsbehörden einzuschalten.

V+ Anleger können und sollten Einfluss nehmen! Nehmen Sie an den V+ Gesellschafterversammlungen am 14. Oktober 2016 teil oder lassen Sie sich vertreten! Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

 

PS: Um Rechtssicherheit zu erhalten, bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist, in Erfüllung unserer satzungsgemäßen Aufgaben, kostenlos. Sie erfahren, ob Sie Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie bitte den Fragebogen aus. Sie erhalten damit eine Entscheidungsgrundlage!