MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1 – Millionen versenkt!

Raus aus dem Verlustgeschäft, so kann es gehen!

MS „CPO BOSTON” verkauft! MS „CPO PHILADELPHIA” verkauft! MS „CPO RICHMOND” verkauft! MS „CPO CHARLESTON” verkauft! Und wann ist die MS „CPO JACKSONVILLE” dran? Das ist natürlich eine wirtschaftliche Katastrophe für die Anleger des MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1-Fonds. Wie geht es hier wohl weiter?

Wie konnte dies passieren? Werfen wir einen kurzen Blick zurück! Im Jahre 2008 wurde der MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1-Fonds aufgelegt. Mindestens 10.000 Euro sollten es sein, um sich gleichzeitig an fünf Kommanditgesellschaften des Dachfonds MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1 zu beteiligen:

 

  • Kommanditgesellschaft MS „CPO BOSTON” Offen Reederei GmbH & Co.
  • Kommanditgesellschaft MS „CPO PHILADELPHIA” Offen Reederei GmbH & Co.
  • Kommanditgesellschaft MS „CPO RICHMOND” Offen Reederei GmbH & Co.
  • Kommanditgesellschaft MS „CPO CHARLESTON” Offen Reederei GmbH & Co.
  • Kommanditgesellschaft MS „CPO JACKSONVILLE” Offen Reederei GmbH & Co.

Über 85 Millionen Euro wurden bei MPC-Anleger eingesammelt und ihnen wurde ein Gesamtmittelrückfluss nach Steuern von rund 243,34 % der Zeichnungssumme prognostiziert. Inklusive der Veräußerungserlöse der Schiffe natürlich!

Und jetzt sind fast alle Schiffe verkauft und was haben die Anleger des MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1-Fonds erhalten? 243,34 % der Zeichnungssumme? Weit gefehlt! Man ist jeweils knapp an der Insolvenz vorbeigeschrammt, wohl auch um sich nicht unter das Kommando eines Insolvenzverwalters begeben zu müssen. „Abwicklungsvereinbarung“ ist dafür das Zauberwort!

Fragt sich nur, wann der ganze Fonds abgewickelt werden muss? Schafft man es noch, die MPC-Anleger bis zum Ablauf der Verjährungsfristen zu vertrösten oder kommt der Realitätsschock doch früher?

Schauen wir noch einmal in die letzte vorhandene Bilanz 2015: Auch hier müssen den MPC-Anlegern die Augen tränen. Ein Konzernjahresfehlbetrag von 10.397.408,77 Euro muss bilanziert werden! Und in Jahre 2014 waren es gar 55.710.570,66 Euro! Und in den Vorjahren sah es nicht besser aus!

Fast 100 Millionen Miese wurden 2015 auf den Ergebnissonderkonten gebucht! Das Eigenkapital ist versenkt, so dass sich jeder ausrechnen kann, was für die MPC-Anleger übrig bleibt. Nämlich nichts! Die Anleger des MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1-Fonds müssen mit dem Schlimmsten rechnen!

Müssen die Anleger des MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1-Fonds gar noch mit der Rückforderung ihrer kläglichen Ausschüttungen rechnen? Tritt der Totalverlust ein? Dies ist wahrlich eine miese Erfahrung! Zu welchem Urteil soll man da als MPC-Anleger kommen?

Nunmehr wird klar: Die Schiffsfondsbeteiligung ist eine hoch spekulative Anlage mit erheblichen unternehmerischen Risiken, bei der auch mit dem Totalverlustrisiko und Insolvenz gerechnet werden muss. Für Anleger mit dem Anlageziel „Altersvorsorge“ sind geschlossene Fonds und damit auch Schiffsfonds nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs generell nicht geeignet und hätten von vornherein gar nicht empfohlen werden dürfen.

Die Anteile des Fonds wurden u.a. durch Banken vertrieben, die dafür Provisionen erhalten haben. Folgt man der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (sog. Kick-Back-Rechtsprechung) muss die Bank, wenn sie den Kunden nach den Kriterien der anleger-und objektgerechten Beratung beraten will, über Höhe ihrer Rückvergütung aufklären, die sie von der Fondsgesellschaft erhält. Der Anleger ist erst dann in der Lage, Interessenkonflikte der Bank zu erkennen.

Was können nun die Anleger des MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1-Fonds tun? Sind die Anleger nicht anleger-und objektgerecht beraten worden, so haben sie nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes Anspruch auf Schadenersatz. Nach Rückübertragung ihres Fondsanteils erhalten die Anleger ihre geleisteten Einzahlungen zurück.

Hierbei können MPC-Anlegern auch wichtige Urteile zu Schiffsfondsbeteiligungen helfen. So haben sich die Landgerichte in Frankfurt Main, Oldenburg und Dessau schon mit Schadenersatzklagen enttäuschter MPC-Anleger beschäftigt. Das sollte den MPC-Anlegern Mut machen!

Da auch bei dem MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1-Fonds nach 10 Jahren die absolute Verjährung der Ansprüche droht und die Frist auf den Tag genau berechnet (Fondsbeitritt) wird, sollten Anleger schnell handeln und ihre Ansprüche prüfen lassen!

 

PS: Um Rechtssicherheit zu erhalten, bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist, in Erfüllung unserer satzungsgemäßen Aufgaben, kostenlos. Sie erfahren, ob Sie Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie bitte den Fragebogen aus. Sie erhalten damit eine Entscheidungsgrundlage!