MIG Fonds! – Bilanzen 2013 mit Jahresfehlbeträgen! – Wenn Risiken eintreten!

Stand: 15.12.2014

Viele MIG Fondsanleger haben von dem MIG Fonds-Management unschöne Weihnachtspost erhalten. Wie sollen die Anleger dies bewerten?

Die Anleger sollen im Umlaufverfahren über verschiedene Beschlussgegenstände abstimmen. Natürlich soll auch über die Feststellung des Jahresabschlusses 2013 abgestimmt werden. Wer sich durch die diversen Seiten des Schreibens gekämpft hat, findet den Geschäftsbericht 2013 und die Gewinn- und Verlustrechnung der Fonds. Hier müssen die MIG Fonds-Anleger in vielen Fällen feststellen, dass Jahresfehlbeträge ausgewiesen werden. Wikipedia vermerkt unter dem Stichwort „Jahresfehlbetrag“: Ein negatives Ergebnis (Verlust) wird als Jahresfehlbetrag bezeichnet.

Und die Fehlbeträge bei einzelnen MIG Fonds sind erheblich und seien hier exemplarisch aufgelistet:

    MIG GmbH & Co. Fonds 1 KG, vormals firmierend MIG AG & Co. Fonds 1 KG: 181.926,82 €
    MIG GmbH & Co. Fonds 5 KG, vormals firmierend MIG AG & Co. Fonds 5 KG: 476.953,12 €
    MIG GmbH & Co. Fonds 6 KG, vormals firmierend MIG AG & Co. Fonds 6 KG: 2.607.039,14 €
    MIG GmbH & Co. Fonds 7 KG: 491.780,61 €
    MIG GmbH & Co. Fonds 8 KG: 2.767.590.09 €
    MIG GmbH & Co. Fonds 9 KG: 1.339.064,93 €
    MIG GmbH & Co. Fonds 10 KG: 2.598.936,08 €
    MIG GmbH & Co. Fonds 11 KG: 568.251,76 €

Das ist schon eine erschreckende Bilanz für die MIG-Fonds-Anleger und eine böse Weihnachtsüberraschung. Es verwundert nicht, dass hier das Umlaufverfahren zur Abstimmung eingesetzt wird und die Fondsverwaltung sich nicht in einer Gesellschafterversammlung erklären will. Gleichwohl kommen die Beschlüsse im schriftlichen Verfahren nur zustande, wenn Gesellschafter, die mindestens 25% aller Stimmrechte halten, abstimmen. Ansonsten muss eine ordentliche Gesellschafterversammlung einberufen werden und die MIG-Fondsverwaltung muss den Anlegern Rede und Antwort stehen. Und Fragen haben die Anleger sicher eine ganze Menge!

Ob jedem Anleger klar ist, mit welchen Risiken er bei einer Anlage in MIG Fonds rechnen muss, ist fraglich. Vielfach mussten sich die Anleger auf die Aussagen ihrer Anlageberater verlassen.

Oft wird dem Anleger aufgrund der falschen Beratung auch erst nach Jahren klar, dass er eine hochriskante Anlage mit Totalverlustrisiko gezeichnet hat und die Anlage für ihn vollkommen ungeeignet ist. Die Anleger können bei nicht anleger- und anlagegerechter Beratung verlangen, so gestellt zu werden, als hätten sie die Anlageentscheidung nicht getroffen. Die Anleger haben ein Recht auf die Rückabwicklung der Beteiligungen, Zug um Zug gegen Rückübertragung der Beteiligungen. Ein Exit nach Maß!

P.S.: Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist kostenlos. Sie erfahren, ob Sie überhaupt Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie den Fragebogen aus.