Infinus++ Future Business++ Prosavus++ EcoConsort

Stand: 03.12.2013

Welche Erfahrungen und Risiken , Hoffnungen und Fragen stehen hinter diesen Stichworten? Was ist jetzt zu tun?

Böse Erfahrungen haben die Anleger der Infinus Future Business Gruppe mit ihren Orderschuldverschreibungen, Genussscheinen und nachrangigen Darlehen machen müssen. Denn das Risiko des Totalverlustes ist unterschätzt worden. Die Risiken wurden von den Vermittlern meist unerwähnt gelassen.

Kann man auf das Infinus-Haftungsdach vertrauen? Wie bekommen Anleger ihr Geld zurück?

Verzweifelte Menschen haben mit uns Kontakt aufgenommen. Sie haben buchstäblich ihr letztes Geld der Future Business Gruppe anvertraut, vernünftige und auf Sicherheit bedachte Menschen. Sie sind betrogen worden. Ihnen wurde eine Sicherheit vorgegaukelt, die nie vorhanden war. Die Vermittler haben auf die lange Erfahrung verwiesen, die Top-Ratings der Ratingagenturen. Die Anleger vertrauten auf die Kontrolle der Bafin. Es waren also keine Zocker, die der Future-Business-Gruppe ihr Geld anvertraut haben. Ganz gewiss nicht!

Irreführende Beratungsprotokolle

Nach Sichtung zahlreicher Beratungsprotokolle stoßen wir allerdings auf einen Widerspruch. Dort sind die auf Sicherheit bedachten Anleger eher der Kategorie „leichtsinnig“ zugeordnet. Für hohe Zinsen wollen sie ein beträchtliches Risiko eingehen, so steht es dort. Ein völliger Widerspruch zu den Aussagen der Anleger selber. So haben sie es nicht gewollt und so ist es ihnen auch nicht gesagt worden. Dahinter scheint ein System zu stecken, das wir näher durchleuchten wollen.

Haftung der Vermittler

Die Vermittler der Infinus haften für die Falschberatung. Nach dem Wertpapierhandelsgesetz müssen sie anleger- und anlagegerecht beraten. Schaut man sich die Protokolle an, kommen einem schnell erhebliche Zweifel.

Nach dem Wertpapierhandelsgesetz müssen die Vermittler eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen. Aber die meisten Vermittler sind unter das Infinus-Haftungsdach geschlüpft und dort versichert. Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand ist dies die sicherste Grundlage, Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

Ansprüche gegen die insolvente Future Business, Prosavus, Eco Consult.

Ansprüche gegen die Future Business, Prosavus, Eco Consult können wegen der Insolvenz derzeit nicht geltend gemacht werden. Mit der Insolvenz sind alle Orderschuldverschreibungen, Genussscheine und Anleihen fällig. Aber das hilft alles nicht weiter. Man bekommt so schnell kein Geld. Ab Anfang nächsten Jahres können die Ansprüche zur Insolvenztabelle angemeldet werden. Dem Vernehmen nach hat die Staatsanwaltschaft die Konten beschlagnahmt. Wir haben derzeit keine Erkenntnisse darüber, um welche Beträge es sich handelt.

Der Insolvenzverwalter hat angekündigt, dass im Jahr 2015 an eine teilweise Auszahlung zu denken ist. Hoffen wir mal.

Üblicherweise dauert nämlich ein Insolvenzverfahren bis zu 10 Jahre. Und es kostet auch Geld. Meistens ist die Quote am Ende sehr gering. Es ist also auch kaum zu glauben, man bekäme sein Geld wieder.

Können Anleger auf die von der Staatsanwaltschaft gepfändeten Gelder zugreifen?

Solche Ideen wurden von einzelnen Anwaltskanzleien in die Welt gesetzt. Es würde nach dem sogenannten Windhund-Prinzip gehen, also wer zuerst kommt, malt zuerst. Alle diese Aussagen sind grundsätzlich falsch. Hier wird völlig unseriös Mandantenwerbung betrieben. Grenzwertig ist eine freundliche Beschreibung dieser Mandantenakquisition. Nur in absoluten Ausnahmekonstellationen mag in Einzelfällen ein solcher Weg möglich sein. Regelmäßig ist es Unsinn. Hier wird mit der Verzweiflung vieler Anleger Schindluder getrieben.

Wer haftet noch?

Grundsätzlich haften die Prospektverantwortlichen, vielleicht auch die Wirtschaftsprüfer oder auch die Ratingagenturen, die der Future Business bis zuletzt Bestnoten verliehen haben. Hier besteht noch Klärungsbedarf. Noch ist nicht erkennbar, wie ein solcher Anspruch begründet werden kann.

Haftet die Bafin?

Eine immer wieder gestellte Frage. Viele haben sich darauf verlassen, dass die Bafin eine Kontrolle ausübt und dass dadurch die Sicherheit der Anlagen garantiert ist. Für solch einen Anspruch gegen die Bafin gibt es zurzeit keine Ansatzpunkte. Wir werden weiter die Diskussion beobachten.

Die SGK hilft geschädigten Kapitalanlegern.

Schicken Sie uns Ihre Nachricht oder rufen Sie uns unter 030 24356687 an.

Weitere Informationen finden Sie auch unter www. sammelklageonline.de