Liquidation der Grundbesitz Vermögensverwaltung Chemnitz GbR auf außerordentlicher Gesellschafterversammlung am 26.10.2017 beschlossen!

Wie lief die außerordentliche Gesellschafterversammlung in München? Märchenstunde oder harte Fakten? Was sind die Immobilien in Chemnitz wert? Wie ist der Fonds in das fragwürdige IBH-Darlehenskarussell verstrickt? Haften die IBH-Anleger für die Darlehensrückzahlung mit ihrem persönlichen Vermögen? Wie lange wird die Liquidation dauern? Was wurde aus dem Geld der IBH-Anleger? Das müssen IBH-Anleger jetzt wissen!

Grundbesitz Vermögensverwaltung Chemnitz GbR: Bittere Wahrheiten für IBH-Anleger!

Auch für die Anleger der Grundbesitz Vermögensverwaltung Chemnitz GbR war endlich so weit. In München sollten am 26.10.2017 bei der außerordentlichen Gesellschafterversammlung endlich die Fakten auf den Tisch kommen. Sicher eine schöne Gelegenheit für die IBH-Gesellschafter sich selbst einen Eindruck zu verschaffen und in der Gesellschafterversammlung Rechenschaft über den Verbleib der investierten Millionen von Geschäftsführer Martin S. zu fordern. IBH-Geschäftsführer Martin S. bemühte sich Licht ins Dunkel zu bringen und den wenigen anwesenden IBH-Gesellschaftern die bittere Wahrheit zu verkünden und einen Ausblick auf die nächsten Schritte zu geben.

Grundbesitz Vermögensverwaltung Chemnitz GbR: Wertverlust beim Immobilienportfolio!

Immobilien in Chemnitz befinden sich im Fondsportfolio. Knapp 3 Millionen Euro wurden vor gut 20 Jahren in die Immobilien investiert. Und heute, erfahren die geschockten IBH-Anleger, sollen die Immobilien nur noch knapp 1 Million Euro wert sein. Ein enormer Wertverlust und dabei wurde den IBH-Anlegern doch suggeriert, dass die Immobilien im Wert über die Jahre steigen würden. Hier ist das Gegenteil der Fall! Was erzielt man wohl bei einem späteren Verkauf und bleibt dann überhaupt etwas für die gebeutelten IBH-Anleger übrig? Hier müssen die Fakten auf den Tisch!

Grundbesitz Vermögensverwaltung Chemnitz GbR: Immobilien mit Rotlichtmietern!

Bei den Immobilien in Chemnitz stehen einige Wohnungen leer und erbringen keine Mieteinnahmen für die IBH-Anleger. Auch hier sind wieder, aus welchen Gründen auch immer, Wohnungen an Mieter aus dem Rotlichtmilieu vermietet worden, was die Neuvermietung der leerstehenden Wohnungen offenkundig erheblich erschwert. Ebenso musste berichtet werden, dass die prospektierten Mieten zum Teil bis zu 80 % unterschritten wurden und die marktüblichen Mieteinnahmen nicht erzielt wurden.

Grundbesitz Vermögensverwaltung Chemnitz GbR: Risikodarlehen ausgereicht, droht der Totalverlust?

Ein weiteres überaus dubioses Kapitel ist die Ausreichung von Darlehen, ohne dass deren Vergabe von Gesellschaftszweck des IBH-Fonds gedeckt wäre. In der Tagesordnung wurde noch verschämt von „Problematik von Darlehen“ geschrieben. In der Einladung ist von Darlehen die Rede, deren Vergabe nicht vom Gesellschaftszweck gedeckt sein soll. An wen sind diese Gelder geflossen? An andere Fonds, Initiatoren oder wen auch immer. Wie sehen die Darlehenskonditionen genau aus, sind Zinsen gezahlt worden, wann erfolgt die Rückzahlung? Oder müssen sich die IBH-Gesellschafter gar auf einen Totalverlust einstellen?

Grundbesitz Vermögensverwaltung Chemnitz GbR: Persönliche Haftung für Risikodarlehen!

In der außerordentlichen Gesellschafterversammlung wurde dann von Forderungen von über 188.000 Euro gesprochen, die andere Fonds noch schulden sollen. Gleichwohl gibt es auch  Forderungen gegenüber der Grundbesitz Vermögensverwaltung Chemnitz GbR, die noch beglichen werden müssen. Dabei müssen sich die IBH-Gesellschafter, gerade auch anderer IBH-Fonds, darüber klar sein, dass sie, wenn der Fonds die Forderungen nicht begleichen kann, auch persönlich mit ihrem Privatvermögen haften. Droht den IBH-Anlegern hier ein weiteres unüberschaubares finanzielles Risiko durch ihre Fondsbeteiligung? Zumindest die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist zur Prüfung möglicherweise unerlaubter Darlehensgeschäfte eingeschaltet worden. Ob und wann hier mit Ergebnissen gerechnet werden kann und welche Konsequenzen dies für die IBH-Anleger hat, wird sich zeigen. Hier muss dringend aufgeklärt werden und im Zweifel auch die Staatsanwaltschaft eingeschaltet werden!

Grundbesitz Vermögensverwaltung Chemnitz GbR: Fondsliquidation beschlossen!

Und gab es auch Beschlüsse auf der außerordentlichen Gesellschafterversammlung der Grundbesitz Vermögensverwaltung Chemnitz GbR am 26.10.2017, werden sich viele IBH-Anleger fragen. Zu guter Letzt wurde auch noch abgestimmt. Hier galt wieder der Grundsatz: Es zählen nur die abgegebenen Stimmen! IBH-Gesellschafter, die zu Hause geblieben sind und auch niemanden mit ihrer Vertretung beauftragt haben, müssen sich mit den gefassten Beschlüssen abfinden. So wurde die Liquidation der Grundbesitz Vermögensverwaltung Chemnitz GbR beschlossen. Die IBH-Gesellschafter sollten damit rechnen, dass sich das Liquidationsverfahren noch einige Jahre hinziehen kann und sie weiter mit unangenehmen Überraschungen rechnen müssen.

So bleibt es für die IBH-Anleger weiter eine unselige Hängepartie und sie werden weiter schlaflose Nächte haben. Geld verbrannt? Persönliche Haftung? Wann hat der Alptraum ein Ende?

Und was können IBH-Anleger jetzt tun?

Auch wenn Schadenersatzansprüche gegen Anlageberater und Vermittler 10 Jahre nach Fondsbeitritt verjähren, haben die Anleger weiter ihre Gesellschafterrechte und können diese auch ausüben. So kann die Möglichkeit bestehen, aus wichtigem Grund die Gesellschaftsbeteiligung zu beenden. Sobald man kein Fondsgesellschafter bzw. GbR-Gesellschafter mehr ist, besteht auch keine Zahlungsverpflichtung mehr und der Alptraum kann ein Ende haben.

 

 

PS: Um Rechtssicherheit zu erhalten, bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist, in Erfüllung unserer satzungsgemäßen Aufgaben, kostenlos. Sie erfahren, ob Sie Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie bitte den Fragebogen aus. Sie erhalten damit eine Entscheidungsgrundlage!