Liquidation der Siebte Grundbesitz Vermögensverwaltung GbR auf außerordentlicher Gesellschafterversammlung am 19.10.2017 beschlossen!

 

Wie lief die außerordentliche Gesellschafterversammlung in Chemnitz? Märchenstunde oder harte Fakten? Was sind die Immobilien in Chemnitz wert? Wie ist der Fonds in das fragwürdige IBH-Darlehenskarussell verstrickt? Haften die IBH-Anleger für die Darlehensrückzahlung mit ihrem persönlichen Vermögen? Wie lange wird die Liquidation dauern? Was wurde aus dem Geld der IBH-Anleger? Das müssen IBH-Anleger jetzt wissen!

Siebte Grundbesitz Vermögensverwaltung GbR: Bittere Wahrheiten für IBH-Anleger!

Auch für die Anleger des Siebte Grundbesitz Vermögensverwaltung GbR war es endlich so weit. In Chemnitz sollten am 18.10.2017 bei der außerordentlichen Gesellschafterversammlung die Fakten auf den Tisch kommen. Sicher eine schöne Gelegenheit für die IBH-Gesellschafter sich selbst einen Eindruck zu verschaffen und in der Gesellschafterversammlung Rechenschaft über den Verbleib der investierten Millionen von Geschäftsführer Martin S. zu fordern. IBH-Geschäftsführer Martin S. bemühte sich Licht ins Dunkel zu bringen und den wenigen anwesenden IBH-Gesellschaftern die bittere Wahrheit zu verkünden und einen Ausblick auf die nächsten Schritte zu geben.

Siebte Grundbesitz Vermögensverwaltung GbR: Wertverlust beim Immobilienportfolio!

Diverse Immobilien in Chemnitz befinden sich im Fondsportfolio. Fast 9 Millionen DM wurden vor gut 20 Jahren in die Immobilien investiert. Und heute, erfahren die geschockten IBH-Anleger, sollen die Immobilien nur noch knapp 2 Millionen Euro wert sein. Ein enormer Wertverlust und dabei wurde den IBH-Anlegern doch suggeriert, dass die Immobilien im Wert über die Jahre steigen würden. Hier ist das Gegenteil der Fall! Was erzielt man wohl bei einem späteren Verkauf und bleibt dann überhaupt etwas für die gebeutelten IBH-Anleger übrig? Hier müssen die Fakten auf den Tisch!

Siebte Grundbesitz Vermögensverwaltung GbR: Immobilien mit unklarer Eigentumslage!

Bei der Vorstellung des Immobilienportfolios wird wieder klar, dass sich nicht immer ganze Mietshäuser im Fondseigentum befinden, sondern vielfach auch nur einige Wohnungen, bei denen nicht klar ist, warum gerade sie beim IBH-Fonds gelandet sind. Ebenso musste berichtet werden, dass die prospektierten Mieten fast immer um 50 % unterschritten wurden und die marktüblichen Mieteinnahmen nicht erzielt wurden. So weit, so schlecht! Noch bedrückender ist die Information, dass sich Teile des prospektierten Immobilienportfolios gar im Eigentum der Siebte Grundbesitz Vermögensverwaltung GbR befinden! Was ist da passiert? Hat der Treuhänder in der Investitionsphase das Vertragsmanagement nicht im Griff gehabt? Warum wurden die notwendigen rechtlichen Erklärungen nicht eingefordert? Dies muss jetzt aufgearbeitet werden!

Siebte Grundbesitz Vermögensverwaltung GbR: Klagen wegen dubioser Immobilienfinanzierung!

Ebenso abstrus ist ein dubioses Immobiliendarlehen für eines der Objekte im Immobilienportfolio, bei dem die Darlehenssumme nicht etwa dem Fonds zugutekam, sondern anderweitig verwendet wurde. Gleichwohl zahlte die Siebte Grundbesitz Vermögensverwaltung GbR dafür Zins und Tilgung. Wie kann so etwas passieren? Fand dort überhaupt keine Kontrolle der Zahlungsströme statt? Auch hier muss sich der Treuhänder wieder fragen lassen, ob er zumindest in der Investitionsphase des IBH-Fonds seinen Pflichten ausreichend nachgekommen ist. IBH-Geschäftsführer Martin S. befindet sich auch hier in der Phase der Aufarbeitung und hat mitgeteilt, dass er zwei frühere Initiatoren vor dem Landgericht Traunstein verklagt. Dies ist doch schon einmal ein Anfang! Mal sehen, wie es ausgeht? Hoffentlich nicht wie das „Hornberger Schießen“ … Wir bleiben dran!

Siebte Grundbesitz Vermögensverwaltung GbR: Risikodarlehen ausgereicht, droht der Totalverlust?

Ein weiteres überaus dubioses Kapitel ist die Ausreichung von Darlehen, ohne dass deren Vergabe von Gesellschaftszweck des IBH-Fonds gedeckt wäre. In der Tagesordnung wurde noch verschämt von „Problematik von Darlehen“ geschrieben. In der Einladung ist von fast 300.000 Euro die Rede, deren Vergabe nicht vom Gesellschaftszweck gedeckt sein soll. An wen sind diese Gelder geflossen? An andere Fonds, Initiatoren oder wen auch immer. Wie sehen die Darlehenskonditionen genau aus, sind Zinsen gezahlt worden, wann erfolgt die Rückzahlung? Oder müssen sich die IBH-Gesellschafter gar auf einen Totalverlust einstellen?

Siebte Grundbesitz Vermögensverwaltung GbR: Persönliche Haftung für Risikodarlehen!

In der außerordentlichen Gesellschafterversammlung wird dann von Forderungen von knapp 300.000 Euro gesprochen, die andere Fonds noch schulden sollen. Aber auch andere Fonds haben Forderungen gegenüber dem Siebte Grundbesitz Vermögensverwaltung GbR, die noch beglichen werden müssen. Dabei müssen sich die IBH-Gesellschafter auch anderer IBH-Fonds darüber klar sein, dass sie, wenn der Fonds die Forderungen nicht begleichen kann, auch persönlich mit ihrem Privatvermögen haften. Droht den IBH-Anlegern hier ein weiteres unüberschaubares finanzielles Risiko durch ihre Fondsbeteiligung? Hier muss dringend aufgeklärt werden und im Zweifel auch die Staatsanwaltschaft eingeschaltet werden!

Siebte Grundbesitz Vermögensverwaltung GbR: Fondsliquidation beschlossen!

Und gab es auch Beschlüsse auf der außerordentlichen Gesellschafterversammlung der Siebte Grundbesitz Vermögensverwaltung GbR am 18.10.2017, werden sich viele IBH-Anleger fragen. Zu guter Letzt wurde auch noch abgestimmt. Hier galt wieder der Grundsatz: Es zählen nur die abgegebenen Stimmen! IBH-Gesellschafter, die zu Hause geblieben sind und auch niemanden mit ihrer Vertretung beauftragt haben, müssen sich mit den gefassten Beschlüssen abfinden. So wurde die Liquidation der Siebte Grundbesitz Vermögensverwaltung GbR beschlossen. Die IBH-Gesellschafter sollten damit rechnen, dass sich das Liquidationsverfahren noch einige Jahre hinziehen kann und sie weiter mit unangenehmen Überraschungen rechnen müssen.

So bleibt es für die IBH-Anleger weiter eine unselige Hängepartie und sie werden weiter schlaflose Nächte haben. Geld verbrannt? Persönliche Haftung? Wann hat der Alptraum ein Ende?

Und was können IBH-Anleger jetzt tun?

Auch wenn Schadenersatzansprüche gegen Anlageberater und Vermittler 10 Jahre nach Fondsbeitritt verjähren, haben die Anleger weiter ihre Gesellschafterrechte und können diese auch ausüben. So kann die Möglichkeit bestehen, aus wichtigem Grund die Gesellschaftsbeteiligung zu beenden. Sobald man kein Fondsgesellschafter bzw. GbR-Gesellschafter mehr ist, besteht auch keine Zahlungsverpflichtung mehr und der Alptraum kann ein Ende haben.

 

 

PS: Um Rechtssicherheit zu erhalten, bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist, in Erfüllung unserer satzungsgemäßen Aufgaben, kostenlos. Sie erfahren, ob Sie Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie bitte den Fragebogen aus. Sie erhalten damit eine Entscheidungsgrundlage!