Außerordentliche Gesellschafterversammlung der Zehnte Grundbesitz Wohnbaufonds GbR am 21.08.2017!

Fragwürdige Spielchen der FD Treuhandgesellschaft! – So erhalten IBH-Anleger Klarheit!

Für IBH-Anleger der Zehnte Grundbesitz Wohnbaufonds GbR ist es zurzeit sicher nicht einfach den Überblick zu behalten. Nach Jahren der Stagnation wird auf einmal von Seiten der IBH-Geschäftsführung Druck auf IBH-Anleger ausgeübt. So gibt es immer neue Ankündigungen: Mal ist von einem Restrukturierungskonzept die Rede, mal soll der Treuhänder ausgetauscht werden und dann auf einmal soll der IBH-Fonds plötzlich liquidiert werden. Was ist da los? Welches Spiel treibt die IBH-Geschäftsführung mit den IBH-Anlegern?

Selbst mit einer Art von Callcenter werden die IBH-Anleger konfrontiert und bedrängt, der FD Treuhandgesellschaft oder der IBH Vollmachten zu erteilen. Es geht sogar so weit, anzukündigen, man werde von der Gewinnverteilung ausgeschlossen, wenn die Vollmacht nicht der FD Treuhandgesellschaft oder der IBH erteilt werde. Das ist vollkommen dubios und unzutreffend!

Wie können die IBH-Anleger aber nun Klarheit erhalten? Werfen wir wieder einmal einen Blick auf die Fakten! So kursiert eine vorgebliche Stellungnahme der FD Treuhandgesellschaft mbH vom 02.08.2017 zur Gesellschafterversammlung. Nur werden dort nach unserer Meinung wieder Nebelkerzen geworfen und nicht offengelegt, für wen die FD Treuhandgesellschaft bzw. Finanzdesk tatsächlich tätig ist. Es ist immer nur von den Interessen eines Investors die Rede, der ein Forderungsportfolio von der NIBC Bank Deutschland AG (vormals Gallinat Bank AG) erworben hat. Wer ist dieser Investor genau und warum äußert er sich nicht selbst?

Als IBH-Anleger sollte man sich fragen, warum sich die Gallinat Bank AG von diesem Forderungsportfolio getrennt hat und warum nun auf einmal die Interessen des ominösen Investors mit den Interessen der IBH-Anleger im Gleichklang sein sollten. Dies ist doch eher unwahrscheinlich. Im Zweifel soll hier Kasse gemacht werden und die IBH-Anleger werden wieder rasiert.

Viele IBH-Anleger werden sich auch deshalb noch an den Namen der Gallinat Bank erinnern, da diese diverse der IBH-Fondsbeteiligungen finanziert hat und sich in der Folge mit einer Vielzahl von Gerichtsverfahren konfrontiert sah. Und sind die Gallinat-Kredite noch nicht getilgt, können sich die IBH-Anleger weiter mit einer Inkassofirma herumschlagen. Von Zinsersparnis war da nie die Rede.

Ebenso fragwürdig ist in der Stellungnahme der FD Treuhandgesellschaft mbH, so zu tun, als ob sich nichts ändern würde, wenn eine Vielzahl der Gesellschafter nicht an der Gesellschafterversammlung teilnehmen würde. Das Gegenteil ist der Fall! Es kommt immer auf die abgegebenen Stimmen in der Gesellschafterversammlung an! Wenn damit die nötigen Mehrheiten erreicht werden, müssen auch die passiven Gesellschafter die Konsequenzen tragen. Also kann sich sehr viel ändern, ohne dass viele Gesellschafter ihre Stimme abgegeben haben.

Aber es kommt noch schlimmer: Es geht sogar so weit, dass Stimmen gekauft werden sollen, um eine Stimmenmehrheit in der Gesellschafterversammlung zu erreichen. Der ominöse Investor will dafür sogar Fondsbeteiligungen übernehmen. Und was ist mit den anderen Gesellschaftern der Zehnte Grundbesitz Wohnbaufonds GbR? Diese Praktiken zeigen unserer Meinung nach, wie groß die Verzweiflung wohl sein muss, wenn zu solchen Mittel gegriffen wird. Hier kann man der FD Treuhandgesellschaft nur wieder die Rote Karte zeigen!

Zusammenfassend muss festgestellt werden, dass die IBH-Anleger mit einem vorschnellen Liquidationsbeschluss ihre Einflussmöglichkeiten verlieren könnten. Vielmehr geht es jetzt darum für Transparenz zu sorgen! Von Transparenz kann bisher nicht die Rede sein! Was ist bei den einzelnen IBH Immobilienfonds eigentlich los? Gibt es aktuelle Geschäftsberichte? In welchen Immobilienobjekte wurde investiert und wie ist dort die Lage? Wie lange sollen die IBH Immobilienfonds noch laufen? Warum wurden bisher keine IBH Immobilienfonds-Gesellschafterversammlungen durchgeführt?

Hier müssen endlich Zahlen, Fakten, Daten auf den Tisch, damit IBH-Anleger seriöse Entscheidungen treffen können. Durch öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige sollten Wertgutachten der Fondsimmobilien erstellt werden. Und dies, bevor vorschnell die Liquidation beschlossen wird und der Liquidator freie Hand hat, zu machen was er für richtig hält!

Vielmehr sollten die Gesellschafter der Zehnte Grundbesitz Wohnbaufonds GbR über die Einsetzung eines Beirates aus ihren Reihen nachdenken, der der IBH-Fondsgeschäftsführung mit Martin S. und dem Treuhänder auf die Finger schaut und dafür sorgt, dass die Fakten auf den Tisch kommen und die IBH-Anleger sachgerecht entscheiden können.

Und was können IBH-Anleger jetzt tun?

Auch wenn Schadenersatzansprüche gegen Anlageberater und Vermittler 10 Jahre nach Fondsbeitritt verjähren, haben die Anleger weiter ihre Gesellschafterrechte und können diese auch ausüben. So kann die Möglichkeit bestehen, aus wichtigem Grund die Gesellschaftsbeteiligung zu beenden. Sobald man kein Fondsgesellschafter bzw. GbR-Gesellschafter mehr ist, besteht auch keine Zahlungsverpflichtung mehr und der Alptraum kann ein Ende haben.

Nehmen Sie an der außerordentlichen Gesellschafterversammlung der Zehnte Grundbesitz Wohnbaufonds GbR teil und machen sich ein eigenes Bild! Bedenken Sie, die Zahl der abgegebenen Stimmen zählt! Keine Zeit, aber Sie wollen trotzdem abstimmen! Auch kein Problem! Wir vertreten Sie gern!

 

PS: Um Rechtssicherheit zu erhalten, bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist, in Erfüllung unserer satzungsgemäßen Aufgaben, kostenlos. Sie erfahren, ob Sie Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie bitte den Fragebogen aus. Sie erhalten damit eine Entscheidungsgrundlage!