Außerordentliche Gesellschafterversammlung der Zehnte Grundbesitz Wohnbaufonds GbR am 21.08.2017 abgesagt!

Die nächsten Schritte!

Die außerordentliche Gesellschafterversammlung der Zehnte Grundbesitz Wohnbaufonds GbR am 21.08.2017 musste aufgrund einer unvollständigen Gesellschafterliste abgesagt werden. Die IBH-Anleger wurden vorerst mit einer fragwürdigen vorläufigen Zwischenbilanz abgespeist. Was ist die Fondsimmobilie tatsächlich wert und liefert die nächste Gesellschafterversammlung endlich Aufklärung?

Wen wundert es, dass nach dem chaotischen Verlauf der außerordentlichen Gesellschafterversammlung bei der IBH Achte Grundbesitz Wohnbaufonds GbR am 18.08.2017 die außerordentliche Gesellschafterversammlung der Zehnte Grundbesitz Wohnbaufonds GbR nicht stattfindet?

Eine unvollständige Gesellschafterliste soll schuld sein, die von der CT Treuhand zur Verfügung gestellt wurde. Sehr merkwürdig, dass dies IBH-Geschäftsführer Martin S. erst wenige Tage vor Durchführung der Gesellschafterversammlung aufgefallen sein soll. Das damit die mögliche Anfechtbarkeit der Gesellschafterbeschlüsse verbunden wäre, ist umso beunruhigender.

So stellt sich die Frage, ob denn bei der außerordentlichen Gesellschafterversammlung der IBH Achte Grundbesitz Wohnbaufonds GbR eine vollständige Gesellschafterliste vorlag oder ob alle Beschlüsse der Anfechtbarkeit unterliegen?

Was soll man als IBH-Anleger von einer Geschäftsführung halten, die offenkundig nicht einmal im Besitz vollständiger Gesellschafterlisten sein will, gleichwohl die IBH-Anleger immer wieder mit Rundschreiben behelligt, in denen fragwürdige Informationen übermittelt oder auch offenkundig private Konflikte ausgetragen werden.

Bestes Beispiel ist das Schreiben vom 14.08.2017 an die Anleger der Zehnte Grundbesitz Wohnbaufonds GbR, in dem Medienberichte des ZDF erwähnt werden, in denen der Geschäftsführer der CT Treuhand eine Rolle spielen soll. Inwieweit dies für die IBH-Fonds relevant sein soll, wird nicht erläutert. Vielmehr wird von „Guten“ und „Bösen“ schwadroniert, über die sich die IBH-Anleger ein Urteil bilden mögen.

IBH-Geschäftsführer Martin S. sollte die Vorwürfe belegen und in Bezug auf die IBH-Fonds die nötigen Konsequenzen ziehen. Damit wäre den IBH-Anleger mehr gedient, als substanzlose Rundschreiben zu verschicken.

Aber sehen wir uns doch noch einmal die Absage der außerordentlichen Gesellschafterversammlung noch einmal genauer an: Beigefügt ist auch eine vorläufige Zwischenbilanz zum 31. Juni 2017. Einerseits fragt man sich, warum diese Information nicht bei der anderen Gesellschafterversammlung schon im Vorwege mit der Einladung versandt wurde, andererseits sind die Zahlen mehr als diskussionswürdig.

So wird im Anlagevermögen unter Sachanlagen ein Verkehrswert von 1.235.000 Euro ausgewiesen. Im Vorjahr betrug dieser Wert allerdings nur 440.216 Euro. Dabei handelt es sich offenkundig um die Fondsimmobilie in der Enzmannstraße. Wieso hatte sie im Vorjahr nur einen Wert von 440.216 Euro und jetzt soll sich der Verkehrswert innerhalb eines Jahres fast verdreifacht haben. Das ist sehr merkwürdig! Besonders wenn man sich klarmacht, dass die Fondsinitiatoren seinerzeit den Kaufpreis der Immobilie mit 7.509.000 DM ausgewiesen haben. Das ist schon eine gewaltige Achterbahnfahrt und wer den Immobilienmarkt in Chemnitz kennt, wird dies für schwer nachvollziehbar halten.

Gibt es ein Verkehrswertgutachten eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen oder woher kommen diese Zahlen? Dies bleibt ebenso ein Geheimnis von IBH-Geschäftsführer Martin S. wie die Hintergründe der anderen Bilanzposten.

So können IBH-Anleger keine Entscheidungen, insbesondere über die Liquidation der Fondsgesellschaft treffen. Hier müssen endlich Zahlen, Fakten, Daten auf den Tisch, damit IBH-Anleger seriöse Entscheidungen treffen können. Gesondert für jeden der einzelnen IBH-Fonds und immer Schritt für Schritt!

Und was können IBH-Anleger jetzt tun?

Auch wenn Schadenersatzansprüche gegen Anlageberater und Vermittler 10 Jahre nach Fondsbeitritt verjähren, haben die Anleger weiter ihre Gesellschafterrechte und können diese auch ausüben. So kann die Möglichkeit bestehen, aus wichtigem Grund die Gesellschaftsbeteiligung zu beenden. Sobald man kein Fondsgesellschafter bzw. GbR-Gesellschafter mehr ist, besteht auch keine Zahlungsverpflichtung mehr und der Alptraum kann ein Ende haben.

Nehmen Sie an der außerordentlichen Gesellschafterversammlung der Zehnte Grundbesitz Wohnbaufonds GbR teil und machen sich ein eigenes Bild! Keine Zeit, aber Sie wollen trotzdem abstimmen! Auch kein Problem! Wir vertreten Sie gern!

PS: Um Rechtssicherheit zu erhalten, bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist, in Erfüllung unserer satzungsgemäßen Aufgaben, kostenlos. Sie erfahren, ob Sie Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie bitte den Fragebogen aus. Sie erhalten damit eine Entscheidungsgrundlage!