Euro Grundinvest-Gesellschafterversammlungen am 21.07.2016 liefern keine Aufklärung!

Wo bleiben belastbare Zahlen und Fakten? – Was Euro Grundinvest-Anleger jetzt tun können!

„Was ist übrig von den rund 70 Millionen Euro?“, wird sich so mancher Euro Grundinvest-Anleger im Vorfeld der Euro Grundinvest-Gesellschafterversammlungen gefragt haben.

Eingeladen wurden die Anleger der folgenden Euro Grundinvest-Fonds:

•    Euro Grundinvest Deutschland 15 GmbH & Co. KG
•    Euro Grundinvest Deutschland 17 GmbH & Co. KG
•    Euro Grundinvest Deutschland 17 Private Placement GmbH & Co. KG
•    Euro Grundinvest Deutschland 18 GmbH & Co. KG
•    Euro Grundinvest Deutschland 20 GmbH & Co. KG

Euro Grundinvest-Gesellschafterversammlungen am 21.07.2016
Euro Grundinvest-Gesellschafterversammlungen am 21.07.2016
Was Euro Grundinvest-Anleger jetzt tun können!
Was Euro Grundinvest-Anleger jetzt tun können!

Bei den Euro Grundinvest-Gesellschafterversammlungen am 21. Juli 2016 im Airport Mariott Hotel in Freising wollte das Euro Grundinvest-Management rund um Sven Donhuysen für Aufklärung sorgen.


Nur ein kleiner Teil der Euro Grundinvest-Gesellschafter und der Euro Grundinvest-Genussrechtszeichner hatte sich in Freising im Mariott Hotel eingefunden, um endlich Antworten auf ihre drängenden Fragen zu erhalten.

Auch in der fast vierstündigen Informationsveranstaltung ist es dem Euro Grundinvest-Management nicht gelungen, Licht ins Dunkel der dubiosen Aktivitäten von Malte Hartwieg und Consorten zu bringen. Zwar wurden in schneller Folge viele Schaubilder mit komplexen Firmenstrukturen gezeigt. So hat man es u.a. mit 36 Gesellschaften zu tun, die zu einem dichten EGI-Firmengeflecht verwoben wurden. Und bezeichnenderweise war der ehemalige Chauffeur Erwin B. von Malte Hartwieg in vielen Fällen als Geschäftsführer oder Vorstand eingesetzt worden.

Auch bei den 15 Objektgesellschaften musste vielfach konstatiert werden, dass die meisten Projekte der Euro Grundinvest Gruppe (EGI) für die Anleger mit erheblichen Verlusten verbunden waren. Als Status musste leider sehr oft vermeldet werden: „Projekt nicht fertiggestellt!“ Und dies obwohl den Anleger suggeriert wurde, sie würden sich am boomenden Münchener Immobilienmarkt beteiligen.

Vielfach wurden Anlegergelder munter zwischen den Objektgesellschaften hin und her transferiert, so dass zu befürchten ist, dass Vermögensverschiebungen zu Lasten der Euro Grundinvest-Anleger erfolgt sind. Hierzu konnte allerdings keine weitere Aufklärung geliefert werden. Es bleibt wohl die Aufgabe der Staatsanwaltschaft München hier weiter Licht ins Dunkel zu bringen.

Ebenso musste deprimierender Weise vermeldet werden, dass noch nicht einmal die Jahresabschlüsse 2013 fertiggestellt werden konnten. Auch hier stochert das Euro Grundinvest-Management um Sven Donhuysen anscheinend weiter im Nebel. Wann die Jahresabschlüsse nun endlich den Anlegern vorgelegt werden können, blieb weiter vollkommen unklar.

In den sich mit großer Verspätung anschließenden Gesellschafterversammlungen war das Euro Grundinvest-Management nicht in der Lage, konkret für jede einzelne Euro Grundinvest-Fondsgesellschaft die genauen Finanzströme darzulegen und über die eventuell noch vorhandenen Vermögenswerte Rechenschaft abzulegen. Vielfach wurde nur darauf verwiesen, dass die Euro Grundinvest-Fondsgesellschaften eine stille Beteiligung an einer Objektgesellschaft gezeichnet hätten, über deren Werthaltigkeit keine Auskunft erteilt werden könnte.

So weit, so schlecht! Obwohl das Euro Grundinvest-Management um Sven Donhuysen den Anlegern keine belastbaren Zahlen und Fakten liefern kann, wird ein fragwürdiges Sanierungskonzept präsentiert. In dessen Rahmen wird ein sogenannter Anlegervergleich vorgeschlagen. Die Anleger sollen bis Ende 2017 10 % ihres Anlagebetrages erhalten. Im Gegenzug müssen die Anleger allerdings bis Ende 2018 darauf verzichten, ihre Schadensersatzforderungen im Rahmen von Klagen geltend zu machen.

Wie soll man dieses Angebot bewerten? Ist dies seriös? Welche Erfahrungen haben die Anleger bisher mit Versprechen der Euro Grundinvest gemacht? Die Bilanz muss wohl lauten: „Versprochen, gebrochen!“

Den Euro Grundinvest-Anlegern liegen bisher keinerlei belastbare Daten zum Finanzstatus der Euro Grundinvest-Fondsgesellschaften vor. Wir erinnern uns: Das Fondsmanagement ist nicht einmal in der Lage, die Jahresabschlüsse des Geschäftsjahres 2013 vorzulegen. Wie soll dann seriös eine Vorausschau bis ins Jahr 2018 erfolgen?

Gleichwohl wird mittlerweile auch vom Euro Grundinvest-Management eingeräumt, dass Schadenersatzansprüche gegenüber den Gründungsgesellschaftern (Treuhandkommanditistin, Komplementärin usw.) und auch Malte Hartwieg persönlich bestehen, die außerdem schon in rechtskräftigen Urteilen des Landgerichts und Oberlandesgerichts München bestätigt wurden. Ebenso sind Schadenersatzansprüche gegen die Initiatoren, Vertriebe und Berater zu prüfen und geltend zu machen. Damit könnte für die Anleger die Aussicht bestehen, Schadenersatz zu erhalten. Gleichwohl kommt es immer auf den Einzelfall an.

Das Euro Grundinvest-Management war nicht in der Lage, bereits während der Gesellschafterversammlungen die Abstimmungsergebnisse bekannt zu geben. Die Protokolle der Gesellschafterversammlungen sollen in den nächsten Tagen an die Euro Grundinvest-Anleger versandt werden. Es bleibt zu hoffen, dass zumindest dieses Versprechen eingehalten wird und die Euro Grundinvest-Anleger die nächsten Schritte einleiten können.

Alle Fakten müssen auf den Tisch und das Euro Grundinvest-Management muss weiter Rede und Antwort stehen und die Euro Grundinvest-Anleger regelmäßig informieren! Wir bleiben dran!


PS: Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist kostenlos. Sie erfahren, ob Sie Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie bitte den Fragebogen aus.