BWF-Stiftung & Co. – Ermutigende Urteile für BWF-Anleger!

BWF-Stiftung & Co. – Ermutigende Urteile für BWF-Anleger!
BWF-Stiftung & Co. – Ermutigende Urteile für BWF-Anleger!

Was BWF-Anleger jetzt tun können!

Viele BWF-Anleger werden sich immer noch fragen, wie sie auf ein derartiges Geschäftsmodell hereinfallen konnten und was sie jetzt noch tun können.

Die strafrechtliche Aufarbeitung der BWF-Causa ist beim Kriminalgericht Moabit in vollem Gange und wird voraussichtlich noch viele Monate in Anspruch nehmen. Bereits in der Anklageschrift, aber auch in der Beweisaufnahme wurde herausgearbeitet, dass Hunderte Anlageberater und Vermittler mit dem Vertrieb der BWF-Produkte betraut wurden. Diese Beteiligungsmodelle trugen solche Namen, wie „Gold Standard“ oder „Gold Plus“.

Insgesamt wurden an das Heer von Anlageberatern und Vermittlern Provisionen in Millionenhöhe ausgereicht. Über 6.000 Verträge wurden abgeschlossen, bei denen über 50 Millionen Euro bei BWF-Anlegern eingesammelt wurden.

Nun könnte man denken, man würde die BWF-Stiftung in Anspruch nehmen. Allerdings gibt es eine Vielzahl weiterer potentieller Haftungsadressaten, die von BWF-Anlegern in Anspruch genommen werden könnten.

Insbesondere gibt es ermutigende Urteile gegen Anlageberater und Vermittler, die BWF-Produkte vertrieben haben. Diverse Gerichte, so in Hof, Berlin, Frankfurt/Oder, Köln und Bernau haben sich bereits mit den Fällen befasst und den BWF-Anlegern Schadenersatzansprüche zugesprochen.

Auch ein Urteil des Landgerichts Verden an der Aller ist hierbei zu erwähnen, das auch bereits rechtskräftig ist und mithin die BWF-Anleger ihr Geld zurückerhalten.

Nunmehr wird klar: Die Goldbeteiligung ist eine hoch spekulative Anlage mit erheblichen unternehmerischen Risiken, bei der auch mit dem Totalverlustrisiko und Insolvenz gerechnet werden muss. Für Anleger mit dem Anlageziel „Altersvorsorge“ sind spekulative Kapitalanlagen und damit auch Goldbeteiligungen nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs generell nicht geeignet und hätten von vornherein gar nicht empfohlen werden dürfen.

Ungewiss ist auch, ob die Anlageberater die BWF-Anleger ordnungsgemäß über die Risiken ihrer Anlage (u.a. Plausibilität des Geschäftsmodells) aufgeklärt haben. Ob dies in der Vergangenheit geschehen ist, ist sehr fraglich und im Einzelfall zu prüfen.

Was können nun die BWF-Anleger tun? Sind die Anleger nicht anleger-und objektgerecht beraten worden, so haben sie nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes Anspruch auf Schadenersatz. Die Anleger sollten schnell handeln und ihre Ansprüche prüfen lassen.

 

PS: Um Rechtssicherheit zu erhalten, bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist, in Erfüllung unserer satzungsgemäßen Aufgaben, kostenlos. Sie erfahren, ob Sie Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie bitte den Fragebogen aus.