26. Verhandlungstag im Prozess gegen Eupen

Stand: 30.08.2013

Am 23.08.2013, dem 26. Verhandlungstag, sollten Zeugen vernommen werden. Die Vernehmung konnte nicht stattfinden. Einer der Zeugen, H. B., u.a.  Inhaber der Firma Census, beruft sich auf sein Aussageverweigerungsrecht. Er hatte Kai Uwe Klug‘s Vertrieb mit dem Verkauf seiner Immobilien beauftragt.

Der an dem vorherigen Verhandlungstag vernommene Zeuge H. wird nicht strafrechtlich verfolgt, so erklärt die Vorsitzende Richterin.

Dann werden notarielle Urkunden vorgelesen, die von dem damaligen Notar Eupen verfasst wurden. Dabei handelt es sich um Schuldanerkenntnisse, die, wie aus dem Prozess gegen Kai Klug und seine Bande bekannt wurde, von Klug‘s Mitarbeitern abverlangt wurden. Diese Mitarbeiter hatten regelmäßig Provisionszahlungen erhalten, die später wieder gestrichen worden waren. Diese Rückzahlungsforderungen hatte sich Klug als notarielles Schuldanerkenntnis bei Eupen titulieren lassen.

Es werden dann Terminkalender des Notariats Eupen verlesen. Aus diesen ergibt sich, dass regelmäßig im Stunden- bzw. im Halbstundentakt terminiert wurde. Wohl alle namhaften Vertriebe jener Zeit haben sich bei Eupen die Klinke in die Hand gegeben.

Die Hauptverhandlung wird am 12. September 2013 fortgesetzt.