Rolf Albern GmbH

Die Rolf Albern GmbH verkauft Eigentumswohnungen in Berlin.

Wir kennen seit einiger Zeit die Rolf Albern GmbH. Sie verkauft Bestandsimmobilien in Berlin. Diese Wohnungen werden über externe Vertriebe angeboten, so über die Firmen R&R First Concept oder die SAFIN, deren Vertriebsmethoden wir für unseriös halten.

 

Die Kundenanbahnung erfolgt über den kalten Anruf, der nach dem Gesetz verboten ist. Die Verbraucherzentrale Berlin hat vor dieser Vertriebsmethode unter der Überschrift "Tatwaffe Telefon" gewarnt. Der Angerufene wird gefragt, ob er Steuern sparen will. Wer will das nicht? Den so Interessierten sucht dann ein Mitarbeiter auf und erklärt ihm, dass man zunächst einmal nur eine Vermögensanalyse machen wolle. Erst im Rahmen dieser Analyse könne geprüft werden, ob der Interessierte tatsächlich Steuern sparen könne.

 

Bei dem anschließenden Besuch im Büro wird dann erklärt, der Erwerb einer Immobilie sei der optimale Weg zum Steuernsparen. Zum Erwerb der Immobilie bräuchte man kein eigenes Geld. Das Ganze rechne sich trotz der Fremdfinanzierungen durch die steuerlichen Vergünstigungen und den Mieteinnahmen fast von alleine. Nur eine kleine Zuzahlung sei zu erwarten. Später, nach Ablauf der steuerlichen Förderung, könne man die Wohnung mit großem Gewinn verkaufen.

 

Nun muss alles ganz schnell gehen, sonst ist die Wohnung weg. Es wird ein Termin beim Notar gemacht. Ein Angebot soll abgegeben werden. Die Anleger fühlen sich hier häufig überrumpelt. Auch sehen sie nicht, welche weitreichende Konsequenzen sich aus der Abgabe dieses Angebotes wirklich ergeben.

 

Tatsächlich erwirbt der Anleger eine Eigentumswohnung. Die versprochene geringe Zuzahlung fällt häufig höher aus. Schwierigkeiten wird der Anleger aber spätestens dann bekommen, wenn er die Wohnung weiterkaufen möchte. Er wird feststellen, dass der von ihm gezahlte Einstandspreis bei einem Weiterverkauf nicht annährend zu erzielen ist. Aber selbst wenn er sich auf diesen herben Verlust einlassen wollte, würde die finanzierende Bank dem Verkauf nicht zustimmen. Diese wird nämlich die Wohnung nur freigeben, wenn das Darlehen vollständig zurückgezahlt werden kann. Dazu wird der Verkaufserlös jedenfalls nicht ausreichen. Der Anleger sitzt nun in der Falle. Der Verkauf ist nicht möglich.

 

Der Anleger wird bei einer regelmäßigen Darlehenslaufzeit von 25 Jahren jeden einzelnen Monat draufzahlen.

 

Er hat ein völlig unsinniges Geschäft abgeschlossen, dass er schwerlich gemacht hätte, wenn er wahrheitsgemäß und vollständig über alle für ihn wichtigen Aspekte aufgeklärt worden wäre. Dazu ist der Anlageberater verpflichtet. Verstößt er dagegen, haftet er.

 

Aber nicht nur der Anlageberater haftet für die Falschberatung, auch der Verkäufer der Wohnung. Wenn nämlich der Verkäufer einen externen Vertrieb einschaltet, dann muss er sich die Falschberatung zurechnen lassen. Der Anleger kann verlangen, von dem Verkäufer so gestellt zu werden, als hätte er die Wohnung nie gekauft. Das ist die ständige Rechtsprechung seit den 90iger Jahren.

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P.S. Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist kostenlos. Sie erfahren, ob Sie überhaupt Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie den Fragebogen aus.