MPC Santa P-Schiffe 2

Droht der Totalverlust? – Ausstiegsmöglichkeiten für MPC-Anleger!

Wie geht es weiter mit dem MPC Santa P-Schiffe 2-Fonds? Die Ausschüttungen, die prognostiziert wurden, sind ausgeblieben. Die MPC-Anleger werden immer wieder mit Schiffsfonds-Insolvenzen konfrontiert und machen sich berechtigterweise große Sorgen um ihre eigene Kapitalanlage.

Erinnern wir uns kurz noch einmal zurück: Durch die MPC Capital AG wurden diverse geschlossene Fonds, darunter auch Schiffsfonds aufgelegt. So auch im Jahre 2007 der Fonds MPC Santa P-Schiffe 2.

Was wurde nicht fabuliert in den Produktpräsentationen und dem Fondsprospekt der MPC. Man hätte eine exzellente Schiffskompetenz und sollte in Panamax-Schiffe als Wachstumsmarkt investieren. Sie gehörten zur größten Schiffsklasse, die den Panamakanal, die wichtigste Seeverkehrsstraße befahren können.

Den MPC-Anlegern wurde beim MPC Santa P-Schiffe 2-Fonds dazu die gleichzeitige Beteiligung an vier Kommanditgesellschaften bei einer Mindestzeichnungssumme von 10.000 Euro angeboten:

 

·         Kommanditgesellschaft Zweite MS "SANTA PAMINA" Offen Reederei GmbH & Co.

·         Kommanditgesellschaft Zweite MS "SANTA PLACIDA" Offen Reederei UG (haftungsbeschränkt) & Co.

·         Kommanditgesellschaft Zweite MS "SANTA PELAGIA" Offen Reederei GmbH & Co.

·         Kommanditgesellschaft Zweite MS "SANTA PETRISSA" Offen Reederei GmbH & Co.

 

Das Gesamtvolumen des MPC Santa P-Schiffe 2-Fonds beträgt ausweislich des Prospekts 233,5 Millionen Euro. 141,3 Millionen Euro wurden als Fremdkapital kalkuliert. So wurden Schiffshypothekendarlehen in USD und JPY aufgenommen. Dass damit auch Währungsrisiken verbunden sein können, versteht sich von selbst. Kannten die MPC-Anleger die Währungsrisiken?

Der MPC Santa P-Schiffe 2-Fonds geriet schnell in schweres Fahrwasser und erhebliche finanzielle Schwierigkeiten. Aufgrund der niedrigen Charterraten konnten die prospektierten Einnahmen nicht erreicht werden. Versprochene Ausschüttungen blieben aus.

Doch es kam noch schlimmer! Aufgrund der verheerenden wirtschaftlichen Entwicklung des Dachfonds MPC Santa P-Schiffe 2 musste für drei der Fondsschiffe Insolvenz beantragt werden.

So endeten die Kommanditgesellschaft Zweite MS "SANTA PELAGIA" Offen Reederei GmbH & Co., die Kommanditgesellschaft Zweite MS "SANTA PETRISSA" Offen Reederei GmbH & Co. und die Kommanditgesellschaft Zweite MS "SANTA PAMINA" Offen Reederei GmbH & Co. im Insolvenzverfahren. Das ist natürlich ein wirtschaftliches Desaster für die Anleger des MPC Santa P-Schiffe 2-Fonds.

Lediglich die Kommanditgesellschaft Zweite MS "SANTA PLACIDA" Offen Reederei UG (haftungsbeschränkt) & Co. landete bisher nicht im Insolvenzverfahren. Wie geht es hier wohl weiter? Die Anleger des MPC Santa P-Schiffe 2-Fonds müssen mit dem Schlimmsten rechnen!

Nunmehr wird klar: Die Schiffsfondsbeteiligung ist eine hoch spekulative Anlage mit erheblichen unternehmerischen Risiken, bei der auch mit dem Totalverlustrisiko und Insolvenz gerechnet werden muss. Für Anleger mit dem Anlageziel „Altersvorsorge“ sind geschlossene Fonds und damit auch Schiffsfonds nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs generell nicht geeignet und hätten von vornherein gar nicht empfohlen werden dürfen.

 

Die Anteile des Fonds wurden u.a. durch Banken vertrieben, die dafür Provisionen erhalten haben. Folgt man der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (sog. Kick-Back-Rechtsprechung) muss die Bank, wenn sie den Kunden nach den Kriterien der anleger-und objektgerechten Beratung beraten will, über Höhe ihrer Rückvergütung aufklären, die sie von der Fondsgesellschaft erhält. Der Anleger ist erst dann in der Lage, Interessenkonflikte der Bank zu erkennen.

Was können nun die Anleger des MPC Santa P-Schiffe 2-Fonds tun?

Sind die Anleger nicht anleger-und objektgerecht beraten worden, so haben sie nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes Anspruch auf Schadenersatz. Nach Rückübertragung ihres Fondsanteils erhalten die Anleger ihre geleisteten Einzahlungen zurück.

Hierbei können MPC-Anlegern auch wichtige Urteile zu Schiffsfondsbeteiligungen helfen. So haben sich die Landgerichte in Frankfurt Main, Oldenburg und Dessau schon mit Schadenersatzklagen enttäuschter MPC-Anleger beschäftigt. Das sollte den MPC-Anlegern Mut machen!

Da auch bei dem MPC Santa P-Schiffe 2-Fonds nach 10 Jahren die absolute Verjährung der Ansprüche droht und die Frist auf den Tag genau berechnet (Fondsbeitritt) wird, sollten Anleger schnell handeln und ihre Ansprüche prüfen lassen!

PS: Um Rechtssicherheit zu erhalten, bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist, in Erfüllung unserer satzungsgemäßen Aufgaben, kostenlos. Sie erfahren, ob Sie Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie bitte den Fragebogen aus. Sie erhalten damit eine Entscheidungsgrundlage!