MPC Lebensversicherungsfonds

MPC Lebensversicherungsfonds – Prospektierte Ziele verfehlt! - Ermutigende Urteile für Anleger - Rückabwicklung möglich!

Viele Anleger haben sich an Lebensversicherungsfonds beteiligt und sind aufgrund der negativen Entwicklungen stark verunsichert. Vielfach bleiben auch die versprochenen Ausschüttungen der Fonds an die Anleger aus und die Lebensversicherungsfonds befinden sich in wirtschaftlicher Schieflage. Selbst die Fondsgesellschaften müssen eingestehen, dass die Renditeziele verfehlt wurden.

Der MPC-Sprecher macht dafür die sinkenden Überschussbeteiligungen der Lebensversicherungen verantwortlich. Anders als bei den Schiffsfonds sei kein Einziger dieser Fonds in Insolvenz. Ob dies die Anleger trösten kann, ist mehr als fraglich. Die Anleger stellen sich nach den schlechten Erfahrungen nun die Frage, wie sie dies bewerten sollen und was sie bei einem Investment in Lebensversicherungsfonds tun können. Hilft der Zweitmarkt oder gibt es die Möglichkeit zu kündigen und erfolgreich die Rückabwicklung der Fondsbeteiligung zu betreiben?

Durch die MPC Capital AG wurden diverse geschlossene Fonds, darunter auch Lebensversicherungsfonds aufgelegt. Über 20.000 Anleger hatten in guter Hoffnung hunderte von Millionen Euro investiert und werden jetzt wohl bitter enttäuscht.

Diese Fonds wurden auch über Sparkassen und Banken an Anleger vertrieben.

Bei den Lebensversicherungsfonds handelt es sich um:

    MPC Leben plus (MPC Rendite-Fonds Leben plus GmbH & Co. KG)
    MPC Leben plus II (MPC Rendite-Fonds Leben plus II GmbH & Co. KG)
    MPC Leben plus III (MPC Rendite-Fonds Leben plus III GmbH & Co. KG)
    MPC Leben plus IV (MPC Rendite-Fonds Leben plus IV GmbH & Co. KG)
    MPC Leben plus spezial (MPC Rendite-Fonds Leben plus spezial GmbH & Co. KG)
    MPC Leben plus spezial II (MPC Rendite-Fonds Leben plus spezial II GmbH & Co. KG)
    MPC Leben plus spezial III (MPC Rendite-Fonds Leben plus spezial III GmbH & Co. KG)
    MPC Leben plus spezial IV (MPC Rendite-Fonds Leben plus spezial IV GmbH & Co. KG)
    MPC Leben plus spezial V (MPC Rendite-Fonds Leben plus spezial V GmbH & Co. KG)
    MPC Leben plus V (MPC Rendite-Fonds Leben plus V GmbH & Co. KG)
    MPC Leben plus VI (MPC Rendite-Fonds Leben plus VI GmbH & Co. KG)
    MPC Leben plus VII (MPC Rendite-Fonds Leben plus VII GmbH & Co. KG)
    MPC Britische Leben plus III (Dritte MPC Rendite-Fonds Britische Leben plus GmbH & Co. KG)
    MPC Britische Leben plus (MPC Rendite-Fonds Britische Leben plus GmbH & Co. KG)
    MPC Britische Leben plus II (MPC Rendite-Fonds Britische Leben plus II GmbH & Co. KG)

Der noch in der Leistungsbilanz 2012 aufgeführte Lebensversicherungsfonds MPC Leben plus spezial VI (MPC Rendite-Fonds Leben plus spezial VI GmbH & Co. KG) wurde sogar schon aufgelöst. Dies sollte den Anleger zu denken geben. Ob die noch in der Leistungsbilanz 2012 aufgeführte Treuhandgesellschaft TVP Treuhand- und Verwaltungsgesellschaft für Publikumsfonds mbH damit gerechnet hat?

Die Lebensversicherungsfonds wurden oft als sichere Anlagen mit der Aussicht auf hohe Renditen und zur Altersvorsorge vertrieben. Viele Anleger müssen nun aber feststellen, dass nicht nur die versprochenen Ausschüttungen ausbleiben, sondern auch ihre Anlage insgesamt in Gefahr ist.

Denkbar sind auch Konstellationen, in denen die Fondsgesellschaften Nachschüsse von ihren Anlegern fordern und damit ein Haftungsrisiko darstellen. Es handelt sich bei den geschlossenen Fonds um eine unternehmerische Beteiligung, die mit hohen Risiken und auch einem Totalverlustrisiko verbunden sein kann. Ebenso ist für die Anleger nicht klar, in welche Lebensversicherungen konkret investiert wird. Er geht damit auch ein Blind-Pool-Risiko ein. In den Fällen, wo sich ein Anleger, an Lebensversicherungsfonds beteiligt hat, die sich in britischen Lebensversicherungen engagieren, besteht auch ein Währungsrisiko.

Sind die Anleger fehlerhaft beraten worden, gilt es zu prüfen, ob sie ihr Geld zurückfordern können. Dabei sind Anlageberater, Banken bzw. Sparkassen oder auch die Emissionshäuser der Lebensversicherungsfonds mögliche Haftungsadressaten. Insbesondere wenn Berater Prämien (sog. Kick-Backs) für den Verkauf der Beteiligungen erhalten haben und dies nicht offengelegt haben, bestehen gute Chancen.

Dies gilt auch, wenn Fondsprospekte nicht ausgehändigt wurden oder wesentliche Fehler enthalten bzw. unvollständig sind. Auch die Banken bzw. Sparkassen könnten in die Haftung genommen werden, wenn die Bankberater nicht anlage- bzw. anlegergerecht beraten haben bzw. unter Umständen auch wenn die Fondsbeteiligung durch die Bank kreditfinanziert wurden.

Für Anleger gibt es bereits ermutigende Urteile, in denen Banken und Sparkassen zur Rückabwicklung der Fondsbeteiligung und Schadensersatzzahlungen verurteilt wurden.

Anleger sollten allerdings bedenken, dass ihre Ansprüche Verjährungsfristen unterliegen und rechtzeitig geltend gemacht werden müssen.

Es gilt schnell zu handeln und die Ansprüche prüfen zu lassen.

P.S.: Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist kostenlos. Sie erfahren, ob Sie überhaupt Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie den Fragebogen aus.