MPC Leben plus VII

MPC Leben plus VII – Prospektierte Ziele verfehlt! - Ermutigende Urteile für Anleger - Rückabwicklung möglich!

Viele Anleger haben sich an Lebensversicherungsfonds beteiligt und sind aufgrund der negativen Entwicklungen stark verunsichert. Vielfach bleiben auch die versprochenen Ausschüttungen der Fonds an die Anleger aus und die Lebensversicherungsfonds befinden sich in wirtschaftlicher Schieflage.

Durch das Emissionshaus MPC Capital AG wurden diverse geschlossene Fonds, darunter auch Lebensversicherungsfonds aufgelegt. Über 20.000 Anleger hatten in guter Hoffnung hunderte von Millionen Euro investiert und werden jetzt wohl bitter enttäuscht.

Dies gilt wohl auch für den von der MPC Münchmeyer Petersen Capital Vermittlung GmbH angebotenen Fonds:

    MPC Leben plus VII (MPC Rendite-Fonds Leben plus VII GmbH & Co. KG).

Den Anleger wurde die Teilnahme am lukrativen Lebensversicherungszweitmarkt für deutsche Kapitalversicherungen versprochen.

Das Zeichnungsvolumen des Fonds MPC Leben plus VII (MPC Rendite-Fonds Leben plus VII GmbH & Co. KG) beträgt prospektgemäß 100 Millionen Euro und die Anleger mussten sich mit einer Mindestbeteiligungssumme von 10.000 Euro beteiligen. Dabei ist die wirtschaftliche Konzeption der Beteiligung auf rund 16 Jahre ausgelegt. Die Laufzeit der Gesellschaft soll erst am 31.12.2022 enden.

Bei der MPC Leben plus VII (MPC Rendite-Fonds Leben plus VII GmbH & Co. KG) sollten rund 79% des Investitionsvolumens in Kapitalversicherungen über die Aufnahme von langfristigen Fremdkapital finanziert werden. Dabei wurden von den Anlegern rund 70 Millionen Euro eingebracht und noch einmal rund 190 Millionen Fremdkapital in deutsche Kapitalversicherungen investiert. Allerdings war ein Kapitalherabsetzungsbeschluss zum 01.07.2009 erforderlich.

Indes mehren sich die Probleme. Der MPC-Sprecher macht dafür die sinkenden Überschussbeteiligungen der Lebensversicherungen verantwortlich. Anders als bei den Schiffsfonds sei kein Einziger dieser MPC Lebensversicherungsfonds in Insolvenz. Ob dies die Anleger trösten kann, ist mehr als fraglich. Die Anleger stellen sich nach den schlechten Erfahrungen nun die Frage, wie sie dies bewerten sollen und was sie bei einem Investment in Lebensversicherungsfonds tun können. Hilft der Zweitmarkt oder gibt es die Möglichkeit zu kündigen und erfolgreich die Rückabwicklung der Fondsbeteiligung zu betreiben?

Die Lebensversicherungsfonds wurden oft als sichere Anlagen mit der Aussicht auf hohe Renditen und zur Altersvorsorge vertrieben. Viele Anleger müssen nun aber feststellen, dass nicht nur die versprochenen Ausschüttungen ausbleiben, sondern auch ihre Anlage insgesamt in Gefahr ist.

Denkbar sind auch Konstellationen, in denen die Fondsgesellschaften Nachschüsse von ihren Anlegern fordern und damit ein Haftungsrisiko darstellen. Es handelt sich bei den geschlossenen Fonds um eine unternehmerische Beteiligung, die mit hohen Risiken und auch einem Totalverlustrisiko verbunden sein kann. Ebenso ist für die Anleger nicht klar, in welche Lebensversicherungen konkret investiert wird. Er geht damit auch ein Blind-Pool-Risiko ein.

Sind die Anleger fehlerhaft beraten worden, gilt es zu prüfen, ob sie ihr Geld zurückfordern können. Dabei sind Anlageberater, Banken bzw. Sparkassen oder auch die Emissionshäuser der Lebensversicherungsfonds mögliche Haftungsadressaten. Insbesondere wenn Berater Prämien (sog. Kick-Backs) für den Verkauf der Beteiligungen erhalten haben und dies nicht offengelegt haben, bestehen gute Chancen.

Der MPC Leben plus VII (MPC Rendite-Fonds Leben plus VII GmbH & Co. KG) wurde auch von der Commerzbank vertrieben. Dabei wurde augenscheinlich nicht über das Totalverlustrisiko aufgeklärt und auch die Vertriebsprovisionen (Kick Backs) blieben wohl unerwähnt. Bereits durch das Landgericht Düsseldorf wurde die Commerzbank zum Schadensersatz verurteilt. Gegen dieses Urteil legte die Commerzbank dann noch Berufung beim Oberlandesgericht Düsseldorf ein. Allerdings musste die Commerzbank die Erfolglosigkeit ihrer Berufung einsehen und diese dann zurücknehmen. Sonst hätte ihr wohl auch noch das OLG Düsseldorf bescheinigt, dass sie nicht anlage- bzw. anlegergerecht beraten hat.

Die Anleger erhielten ihre Anlage komplett von der Commerzbank zurück. Dies ist eine Rückabwicklung nach Maß und sollte andere Anleger ermutigen, ihre Rechte geltend zu machen!

Es gilt schnell zu handeln und die Ansprüche prüfen zu lassen.

P.S.: Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist kostenlos. Sie erfahren, ob Sie überhaupt Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie den Fragebogen aus.