MPC Britische Leben plus III

Prospektierte Ziele verfehlt! - Ermutigende Urteile für Anleger - Rückabwicklung möglich!

 

Viele Anleger haben sich an Lebensversicherungsfonds beteiligt und sind aufgrund der negativen Entwicklungen stark verunsichert. Vielfach bleiben auch die versprochenen Ausschüttungen der Fonds an die Anleger aus und die Lebensversicherungsfonds befinden sich in wirtschaftlicher Schieflage.

Durch das Emissionshaus MPC Capital AG wurden diverse geschlossene Fonds, darunter auch Lebensversicherungsfonds aufgelegt. Über 20.000 Anleger hatten in guter Hoffnung hunderte von Millionen Euro investiert und werden jetzt wohl bitter enttäuscht.

Dies gilt wohl auch für den von der MPC Münchmeyer Petersen Capital Vermittlung GmbH angebotenen Fonds:

 

·         MPC Britische Leben plus III (Dritte MPC Rendite-Fonds Britische Leben plus GmbH & Co. KG).

Den Anleger wurde die Teilnahme am lukrativen und etablierten Lebensversicherungszweitmarkt (Traded Endowment Policies – TEP) für britische Kapitalversicherungen versprochen.

Das Zeichnungsvolumen des Fonds MPC Britische Leben plus III (Dritte MPC Rendite-Fonds Britische Leben plus GmbH & Co. KG) beträgt prospektgemäß ca. 88 Millionen Euro und die Kapitalanleger beteiligen sich mit einer Mindestsumme von 10.000 Euro. Dabei ist die wirtschaftliche Konzeption der Beteiligung auf rund 15 Jahre ausgelegt. Die Laufzeit der Gesellschaft soll erst am 31.12.2021 enden.

Bei der MPC Britische Leben plus III (Dritte MPC Rendite-Fonds Britische Leben plus GmbH & Co. KG) sollten rund 52 Millionen des Investitionsvolumens in Kapitalversicherungen über die Aufnahme von langfristigen Fremdkapital finanziert werden.

Versprochen waren gemäß der Prognoserechnung, dass die Ausschüttungen vor Steuern rund 211 % der Beteiligungssumme betragen sollten. Diese Rückflüsse sollten die Rückzahlung des eingesetzten Kapitals inklusive Agio beinhalten.

Leider wurden diese Versprechungen nicht eingehalten. Die Rückkaufswerte für britische Lebensversicherungen wurden um 10 bis 20 % abgesenkt. Damit wurde die vereinbarte Beleihungsgrenze überschritten, was die finanzierende Bank nur zeitweise duldete. Nunmehr sind auch die Ausschüttungen ausgesetzt worden. Schlimmer noch, der Kapitalerhalt für die Anleger ist nicht gesichert. Die Anleger müssen vielmehr mit Kapitalverlusten rechnen.

Die Prognosen erschienen ohnehin unrealistisch, die prognostizierten Wertzuwächse waren nicht nachvollziehbar. Vielmehr gab es sogar Verlustjahre.

Indes mehren sich die Probleme. Der MPC-Sprecher macht dafür in Bezug auf die deutschen Lebensversicherungen die sinkenden Überschussbeteiligungen der Lebensversicherungen verantwortlich. Bei den britischen Lebensversicherungen gibt es nicht einmal eine garantierte Mindestrendite. Somit sieht es noch düsterer für die Anleger aus und das Risiko ist ungleich höher.

Ebenso wird vom MPC-Sprecher ausgeführt, dass anders als bei den Schiffsfonds sei kein Einziger dieser MPC Lebensversicherungsfonds in Insolvenz sei. Ob dies die Anleger trösten kann, ist mehr als fraglich. Die Anleger stellen sich nach den schlechten Erfahrungen nun die Frage, wie sie dies bewerten sollen und was sie bei einem Investment in Lebensversicherungsfonds tun können. Hilft der Zweitmarkt oder gibt es die Möglichkeit zu kündigen und erfolgreich die Rückabwicklung der Fondsbeteiligung zu betreiben?

Die Lebensversicherungsfonds wurden oft als sichere Anlagen mit der Aussicht auf hohe Renditen und zur Altersvorsorge vertrieben. Viele Anleger müssen nun aber feststellen, dass nicht nur die versprochenen Ausschüttungen ausbleiben, sondern auch ihre Anlage insgesamt in Gefahr ist.

Denkbar sind auch Konstellationen, in denen die Fondsgesellschaften Nachschüsse von ihren Anlegern fordern und damit ein Haftungsrisiko darstellen. Es handelt sich bei den geschlossenen Fonds um eine unternehmerische Beteiligung, die mit hohen Risiken und auch einem Totalverlustrisiko verbunden sein kann. Ebenso ist für die Anleger nicht klar, in welche Lebensversicherungen konkret investiert wird. Er geht damit auch ein Blind-Pool-Risiko ein.

Sind die Anleger fehlerhaft beraten worden, gilt es zu prüfen, ob sie ihr Geld zurückfordern können. Dabei sind Anlageberater, Banken bzw. Sparkassen oder auch die Emissionshäuser der Lebensversicherungsfonds mögliche Haftungsadressaten. Insbesondere wenn Berater Prämien (sog. Kick-Backs) für den Verkauf der Beteiligungen erhalten haben und dies nicht offengelegt haben, bestehen gute Chancen.

So gibt es schon Urteile von verschiedenen Gerichten, so des Landgerichts Hamburg. Ebenso gibt es dazu Gerichtsentscheidungen des Landgerichts München, welches sich mit Prospektmängeln beschäftigte. Auch hier wurde Schadensersatz zugesprochen.

Es gilt schnell zu handeln und die Ansprüche prüfen zu lassen.

 

P.S.: Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist kostenlos. Sie erfahren, ob Sie überhaupt Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen bitte Sie den Fragebogen aus.