Midas Mittelstandsfonds

Midas Mittelstandsfonds – Erschreckende Bilanzen! – Bittere Erfahrungen für Midas-Anleger!

„Wir arbeiten mit fremdem Geld und sind uns dieser Verantwortung bewußt.“ Auch mit diesem Leitspruch ist das Midas-Management angetreten und hat sehr viel Geld bei Anlegern eingesammelt. Anleger der Midas Mittelstandsfonds machen andere Erfahrungen.

Dazu wurden diverse Midas Mittelstandsfonds durch die Midas Unternehmensgruppe aus Köln aufgelegt:

    MIDAS Mittelstandsfonds Nr. 2 GmbH & Co. KG
    MIDAS Mittelstandsfonds Nr. 3 GmbH & Co. KG
    MIDAS Mittelstandsfonds Nr. 4 GmbH & Co. KG
    MIDAS Mittelstandsfonds Nr. 5 GmbH & Co. KG
    MIDAS Mittelstandsfonds Nr. 6 GmbH & Co. KG
    MIDAS Mittelstandsfonds Nr. 7 GmbH & Co. KG

Die Midas Mittelstandsfonds sind im Venture Capital Markt bzw. Privat Equity Markt tätig. Beteiligungskapital wird als besonders riskant geltenden Unternehmen aus dem Mittelstand zur Verfügung gestellt. Es handelt sich mithin um Wagniskapital. Der Anleger unterliegt dabei einem Blind-Pool-Risiko, da er vorab nicht weiß, in welche Unternehmen investiert wird und ist auf Gedeih und Verderb von der wirtschaftlichen Entwicklung der Zielunternehmen abhängig, welches auch ein Totalverlustrisiko einschließt. Welche Erfahrungen er dabei macht, bleibt offen.

Auch die Zeitschrift „Finanztest“ hat schon vor einer Anlage in einem Midas Mittelstandsfonds gewarnt.

Wie berechtigt diese Warnung war, zeigte sich bei der Übernahme der Midas Unternehmensgruppe durch die S&K-Gruppe im Jahre 2011. Dabei wurde auch der neue Geschäftsführer Marc-Christian Schraut eingesetzt, der in der Folgezeit erheblichen Einfluss auf die Midas Mittelstandsfonds ausüben sollte. Unter seiner Ägide wurden erhebliche Mittel der Midas Mittelstandsfonds als Darlehen an die S&K-Gruppe ausgezahlt. Über 24 Millionen Euro wurden aus den Midas Mittelstandsfonds abgezogen. Zu welchen Konditionen und mit welchen Sicherheiten dies erfolgte, blieb für die Midas-Anleger im Dunkeln.

2013 kam der große Knall! Nach umfangreichen strafrechtlichen Ermittlungen wurden die Initiatoren und Manager der S&K-Gruppe verhaftet, dabei auch der neu eingesetzte Midas-Geschäftsführer Marc-Christian Schraut. Auf einmal waren die Midas Mittelstandsfonds vollkommen führerlos und weitgehend handlungsunfähig. Wie sollten Midas-Anleger diesen Zustand bewerten?

Als schließlich die Midas Mittelstandsfonds-Bilanzen für das Geschäftsjahr 2012 im Juni 2014 endlich veröffentlicht wurden, war das Erschrecken groß. Die Forderungen von über 24 Millionen Euro gegen die S&K-Unternehmensgruppe mussten aufgrund des S&K-Skandals abgeschrieben werden. Lediglich insgesamt 6 Euro als Erinnerungswert blieben von den über 24 Millionen Euro übrig. Eine niederschmetternde Bilanz für die Midas-Anleger!

So wurde also der Leitspruch des Midas-Managements: „Wir arbeiten mit fremdem Geld und sind uns dieser Verantwortung bewußt.“ umgesetzt. Ein Hohn für die Anleger und eine überaus schlechte Erfahrung!

Die Blockade der Midas Mittelstandsfonds muss ein Ende haben. Die Anleger müssen sich um ihr Investment kümmern und zusammenschließen.

Sollten Anleger unzureichend bzw. fehlerhaft beraten oder sogar arglistig getäuscht worden sein, so besteht gegenüber den Initiatoren bzw. Anlageberatern ein Schadensersatzanspruch.

P.S.: Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist kostenlos. Sie erfahren, ob Sie überhaupt Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie den Fragebogen aus.