Malte Hartwieg im Visier von Staatsanwaltschaft und Finanzaufsicht

Durch die Staatsanwaltschaft in München werden Strafanzeigen von Anlegern geprüft, die sich gegen Unternehmen und Hintermänner des Firmengeflechts von Malte Hartwig richten. Die Anzeigen richten sich gegen Malte Hartwig und die Firmen Dima24 und NCI.

Anleger machen sich insbesondere Sorgen aufgrund des Ausbleibens der prognostizierten Auszahlungen der Fonds und stellen sich die Frage nach dem Verbleib der Anlegergelder. Fragen wirft auch das komplexe Firmengeflecht auf, bei dem in letzter Zeit häufig die Geschäftsführer gewechselt wurden und sich auch die Eigentümerstruktur änderte.

Dabei handelt es sich um die Firmenkomplexe

    Dima24
    NCI New Capital Invest
    Euro Grundinvest
    Panthera Asset Management
    Selfmade Capital


Hier wünscht man sich, dass die Staatsanwaltschaft München die Hintergründe aufklären kann.

Der Vertrieb wurde im Wesentlichen über die Dima24 abgewickelt. Dieser Vertrieb wirbt selbst damit über 200.000 Anleger mit einem Anlagevermögen von 2,3 Milliarden € zu betreuen.

Zwei Gesellschaften ähnlichen Namens wurden in der Vergangenheit bereits schon durch Malte Hartwieg liquidiert. Ob damit Klagen wegen fehlerhafter Beratung vereitelt werden sollten, darüber kann man nur spekulieren.

Malte Hartwig war oder ist über seine Holdinggesellschaft, die Nitro Invest GmbH, Gesellschafter der Emissionshäuser NCI New Capital Invest, Euro Grundinvest, Panthera Asset Management. Bei der Selfmade Capital war er direkt Gesellschafter.

Durch die Emissionshäuser wurden diverse Fonds aufgelegt und über die Dima24 vertrieben.

Durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) werden in diesem Komplex Untersuchungen durchgeführt, da keines der Unternehmen über eine Erlaubnis der Bafin verfügt, aber gleichwohl der Verdacht besteht, dass die Unternehmen Geschäfte betrieben haben, die einer vorherigen Erlaubnis der Bafin bedürfen.

Das System wird noch durch eine Ratingfirma vervollständigt, die Kapital Rating FFT, welche die Fonds entsprechend beurteilt hat.

Mithin wird Malte Hartwieg vorgeworfen, über Strohmänner ein geschlossenes System des Vertriebes und der Verwertung seiner Produkte aufgebaut zu haben und die Anleger nicht über diese Verflechtungen aufgeklärt zu haben.

Die Anleger sollten schnell handeln und ihre Ansprüche prüfen lassen.

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