Lloyd Fonds Holland II (LF 85/97) – Millionenverluste und Insolvenzgefahr!

Leider müssen die die Anleger des Lloyd Fonds Holland II (LF 85/97) schon lange Sorgen um ihr Investment machen. Folgt bald der totale Absturz und können sich die Lloyd Fonds-Anleger noch retten? Schaut man sich die letzte veröffentlichte Bilanz 2015 an, so bekommt man als Anleger das Grausen. Wie mögen erst die Geschäftsjahre 2016 und 2017 verlaufen sein? Werfen wir einen Blick in die letzte Bilanz und erfahren Sie hier, wie ihr Investment noch zu retten ist!

Lloyd Fonds Holland II (LF 85/97): Der Plan!

Die stolze Summe von 41,8 Millionen Euro sollte in vier Bürogebäude in den niederländischen Städten Almere (11,5 Mio Euro), Amersfoort (9,4 Mio Euro), Den Bosch (7.25 Mio Euro) und Breda (6 Mio Euro) investiert werden. Dieser Gesamtbetrag sollte durch Anlegerkapital in Höhe von 18,1 Millionen Euro und durch Fremdkapital in Höhe von gesamt 22,8 Millionen Euro dargestellt werden. Mit der Vermietung sollten die Kosten der für den Erwerb notwendigen Darlehen beglichen und für Sie als Anleger eine ordentliche Rendite erwirtschaftet werden.

Lloyd Fonds Holland II (LF 85/97): Schweizer Franken-Kredit mit Wechselkursrisiko!
Die Kredite der Fondsgesellschaft wurden in Schweizer Franken aufgenommen. Durch die Änderung des Wechselkurses des Schweizer Franken im Verhältnis zum Euro erhöhten sich die Refinanzierungskosten rasant. Im Anlegerschreiben der Lloyd Fondsverwaltung vom 28.06.2016 wurde noch einmal erklärt, dass „dauerhaft eine Zahlung von Tilgung und Zinsen für die bestehenden Darlehen nicht gewährleistet“ ist. Das führte dazu, dass die finanzierende Bank, die ING Real Estate in Amsterdam mit der Fälligstellung der gewährten Darlehen gedroht habe.

Lloyd Fonds Holland II (LF 85/97): Erschreckender Jahresabschluss 2015 mit Millionenverlusten!
Werfen wir jetzt gemeinsam einen Blick in die erschreckende Bilanz des Geschäftsjahres 2015. Schon bei den Sachanlagen erkennen wir, dass sich der Wert der Immobilien vom Geschäftsjahr 2014 zum Geschäftsjahr 2015 mehr als halbiert hat. Wir erinnern uns: 34,15 Millionen Euro sind als Kaufpreis für die vier Bürogebäude gezahlt worden. Und jetzt nur noch ein Gesamtwert von 14,5 Millionen Euro. Demgegenüber betragen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten über 25,67 Millionen Euro. Das heißt, dass im Falle der zwangsweisen Verwertung die Bank nur einen Teil ihrer Darlehenssumme erhält und die Anleger ganz leer ausgehen. Die Fondsimmobilien gehören quasi der Bank! Aber damit nicht genug: Ebenfalls alarmierend ist der Millionenverlust in Höhe von 16,718 Millionen Euro. Erleiden die Anleger der Zweite Lloyd Fonds Holland GmbH & Co. KG den Totalverlust ihrer Anlage? Wie geht das wohl noch weiter? Gibt es noch einen Ausweg aus dieser finanziellen Katastrophe?

Lloyd Fonds Holland II (LF 85/97): Was können Lloyd Fonds-Anleger tun?
Klar ist: Die Immobilienfondsbeteiligung ist eine hoch spekulative Anlage mit erheblichen unternehmerischen Risiken, bei der auch mit dem Totalverlustrisiko und Insolvenz gerechnet werden muss. Für Anleger mit dem Anlageziel „Altersvorsorge“ sind geschlossene Fonds und damit auch Immobilienfonds nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs generell nicht geeignet und hätten von vornherein gar nicht empfohlen werden dürfen.

Lloyd Fonds Holland II (LF 85/97): Wer könnte haften?
Sind die Anleger fehlerhaft beraten worden, gilt es zu prüfen, ob sie ihr Geld zurückfordern können. Dabei sind Anlageberater, Banken bzw. Sparkassen oder auch die Emissionshäuser der Schiffsfonds mögliche Haftungsadressaten. Insbesondere wenn Berater Prämien (sog. Kick-Backs) für den Verkauf der Beteiligungen erhalten haben und dies nicht offengelegt haben, bestehen gute Chancen.


Was können nun die Anleger der Zweite Lloyd Fonds Holland GmbH & Co. KG tun? Sind die Anleger nicht anleger-und objektgerecht beraten worden, so haben sie nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes Anspruch auf Schadenersatz. Nach Rückübertragung ihres Fondsanteils erhalten die Anleger ihre geleisteten Einzahlungen zurück.

Anleger sollten schnell handeln und ihre Ansprüche prüfen lassen!

PS: Um Rechtssicherheit zu erhalten, bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist, in Erfüllung unserer satzungsgemäßen Aufgaben, kostenlos. Sie erfahren, ob Sie Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie bitte den Fragebogen aus. Sie erhalten damit eine Entscheidungsgrundlage!