Erste Lloyd Fonds TradeOn Portfolio GmbH & Co. KG, Best of Shipping I (LF 87) – Verjährung droht, jetzt handeln!

Best of Shipping I wurde bei diesem Dachfonds aus dem Hause Lloyd versprochen. Aber was haben die Lloyd Fonds-Anleger erhalten? Was ist los bei der Erste Lloyd Fonds TradeOn Portfolio GmbH & Co. KG? Droht das nächste Restrukturierungskonzept oder gar der Totalverlust der Kapitalanlage? Wie können Lloyd Fonds-Anleger die demnächst drohende Verjährung ihrer Ansprüche verhindern? Hier erfahren Sie mehr und können aktiv werden, um ihr Geld zu retten.

Lloyd Fonds Best of Shipping I (LF 87): Der Plan!

Gegenstand dieses Dachfonds, der im Jahre 2007 aufgelegt wurde, war der Erwerb von Anteilen an Schifffahrtsgesellschaften auf dem Zweitmarkt über die TradeOn AG, einem Tochterunternehmen der Lloyd Fonds AG. 69 Schiffsbeteiligungen hatte die TradeOn AG, ausweislich der Prospektangaben bereits aufgekauft, um sie dann in das Beteiligungsportfolio des Best of Shipping I (LF 87) einzubringen. Bei einer anfänglichen Ausschüttung von 7 % auf die Einlage, sollten bei einer Laufzeit bis Ende 2019 satte 172,02 % an die Anleger gezahlt werden. Das war das Versprechen! Und die Realität?

Lloyd Fonds Best of Shipping I (LF 87): Die Realität!
Die Lloyd Fonds-Anleger mussten feststellen, dass sich die Versprechen in Luft auflösten. Diese Kalkulation ist gründlich gescheitert. Ein Blick in die erste veröffentlichte Bilanz zum 31.12.2008 zeigt, dass das Kapital der Anleger von 11,2 Millionen Euro durch Verlustzuweisungen von rund 10,6 Millionen Euro Schulden nahezu vollständig verloren war; und das bereits im ersten Jahr der Laufzeit!

Lloyd Fonds Best of Shipping I (LF 87): Risiken von Fondsinitiatoren voraussehbar?
Die Experten der großen Banken und Emissionshäusern wie der Lloyd Fonds AG wussten, dass sich aufgrund der großen Anzahl der zwischen 2006 und 2008 bestellten, gebauten und ausgelieferten Seeschiffe, die gesamte Frachtkapazität um 50 % erhöhen würde. Zudem würde bei dem geringen Durchschnittsalter der Schiffsflotte die Zahl der Verschrottungen älterer Schiffe in naher Zukunft sehr gering bleiben. Das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg hat daher in einem Urteil auch festgestellt, dass positive Prognosen für den Schiffsmarkt spätestens ab 2008 pflichtwidrig waren.

Lloyd Fonds Best of Shipping I (LF 87): Dachfonds im Krisenmodus!
Schon im Jahre 2011 war die Erste Lloyd Fonds TradeOn Portfolio GmbH & Co. KG mit einem steten Krisenmanagement beschäftigt. Die Einnahmen reichten nicht aus, um die laufenden Kosten der Fondsgesellschaft zu decken. Ebenso konnte die Bank jederzeit den Geldhahn zudrehen, da die Fondsgesellschaft gegen die Darlehensbedingungen verstoßen hat. Im Darlehensvertrag war eine Beleihungsgrenze in Höhe von 30 % des Portfoliowertes festgelegt. Ein Verstoß war mit dem Risiko verbunden, dass die Bank das Darlehen fällig stellt und die sofortige Rückzahlung gefordert hätte. Deshalb waren auch Restrukturierungsversuche erforderlich, bei denen die Anleger zu Nachschüssen aufgefordert wurden.

Lloyd Fonds Best of Shipping I (LF 87): Lausige Bilanzen!
Schaut man sich die Bilanzen der Erste Lloyd Fonds TradeOn Portfolio GmbH & Co. KG so hat der Anleger wenig Freude. Das Anlagevermögen vermindert sich stetig. Nur noch gut 2,2 Millionen Euro werden ausgewiesen. Auf den Ergebnissonderkonten hat sich mittlerweile ein Negativsaldo von über 21 Millionen Euro aufgebaut. Und schlussendlich muss ein Jahresfehlbetrag bilanziert werden. Findet hier ein Schlussverkauf statt oder verlieren die Beteiligungen weiter an Wert? Wie geht es weiter? Wie sehen die nächsten Bilanzen aus?

Lloyd Fonds Best of Shipping I (LF 87): Was können Lloyd Fonds-Anleger tun?
Nunmehr wird klar: Die Schiffsdachfondsbeteiligung ist eine hoch spekulative Anlage mit erheblichen unternehmerischen Risiken, bei der auch mit dem Totalverlustrisiko und Insolvenz gerechnet werden muss. Für Anleger mit dem Anlageziel „Altersvorsorge“ sind geschlossene Fonds und damit auch Schiffsfonds nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs generell nicht geeignet und hätten von vornherein gar nicht empfohlen werden dürfen.

Lloyd Fonds Best of Shipping I (LF 87): Wer könnte haften?
Sind die Anleger fehlerhaft beraten worden, gilt es zu prüfen, ob sie ihr Geld zurückfordern können. Dabei sind Anlageberater, Banken bzw. Sparkassen oder auch die Emissionshäuser der Schiffsfonds mögliche Haftungsadressaten. Insbesondere wenn Berater Prämien (sog. Kick-Backs) für den Verkauf der Beteiligungen erhalten haben und dies nicht offengelegt haben, bestehen gute Chancen.


Was können nun die Anleger der Erste Lloyd Fonds TradeOn Portfolio GmbH & Co. KG tun? Sind die Anleger nicht anleger-und objektgerecht beraten worden, so haben sie nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes Anspruch auf Schadenersatz. Nach Rückübertragung ihres Fondsanteils erhalten die Anleger ihre geleisteten Einzahlungen zurück.

Da auch bei der Erste Lloyd Fonds TradeOn Portfolio GmbH & Co. KG nach 10 Jahren die absolute Verjährung der Ansprüche droht und die Frist auf den Tag genau berechnet (Fondsbeitritt) wird, sollten Anleger schnell handeln und ihre Ansprüche prüfen lassen!


PS: Um Rechtssicherheit zu erhalten, bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist, in Erfüllung unserer satzungsgemäßen Aufgaben, kostenlos. Sie erfahren, ob Sie Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie bitte den Fragebogen aus. Sie erhalten damit eine Entscheidungsgrundlage!