Lloyd Fonds Holland II (LF 85/97) – Immobilienfondsbeteiligung mit Risiko! – Kündigung möglich?

Wie geht es weiter mit dem Lloyd Fonds Holland II? Von den prognostizierten Ausschüttungen ist schon lange nicht mehr die Rede. Vielmehr müssen Lloyd Fonds-Anleger immer wieder von Immobilienfonds-Insolvenzen lesen und machen sich mit Recht Sorgen um ihre eigene Kapitalanlage. Geht der Lloyd Fonds Holland II ganz unter? Und wie können die Lloyd Fonds-Anleger den Totalverlust vermeiden? Lesen Sie hier mehr und werden noch heute aktiv, um ihr Geld zu retten!

Lloyd Fonds Holland II (LF 85/97): Der Plan!

Aber schauen wir noch einmal kurz in die Vergangenheit. Gegenstand der 2009 aufgelegten Fondsbeteiligung (Zweite Lloyd Fonds Holland GmbH & Co. KG) war die Beteiligung an einem Immobilienfonds. Bei den Fondsobjekten des geschlossenen Immobilienfonds handelt es sich um vier Bürogebäude in den niederländischen Städten Almere, Amersfoort, Den Bosch und Breda mit Mietflächen zwischen 3.058 m² und 4.885 m². Das geplante Investitionsvolumen betrug ausweislich der Leistungsbilanz 2011 insgesamt 41,8 Millionen Euro. Dieser Gesamtbetrag sollte durch Anlegerkapital in Höhe von 18,1 Millionen Euro und durch Fremdkapital in Höhe von gesamt 22,8 Millionen Euro dargestellt werden. Mit der Vermietung sollten die Kosten der für den Erwerb notwendigen Darlehen beglichen und für Sie als Anleger eine ordentliche Rendite erwirtschaftet werden.

Lloyd Fonds Holland II (LF 85/97): Schweizer Franken-Kredit mit Wechselkursrisiko!
Die Kredite der Fondsgesellschaft wurden in Schweizer Franken aufgenommen. Durch die Änderung des Wechselkurses des Schweizer Franken im Verhältnis zum Euro erhöhten sich die Refinanzierungskosten rasant. Da auch die holländischen Immobilien im Fondsportfolio nicht die Erwartungen der Anleger erfüllen können, können die Darlehen nicht ordnungsgemäß bedient werden. Im Anlegerschreiben der Lloyd Fondsverwaltung vom 28.06.2016 wurde noch einmal erklärt, dass „dauerhaft eine Zahlung von Tilgung und Zinsen für die bestehenden Darlehen nicht gewährleistet“ ist. Das führte dazu, dass die finanzierende Bank, die ING Real Estate in Amsterdam mit der Fälligstellung der gewährten Darlehen gedroht habe. Dass damit auch die Ausschüttungen nicht prospektgemäß erbracht werden, versteht sich von selbst.

Lloyd Fonds Holland II (LF 85/97): Droht der totale Absturz?
Bis zum Jahre 2011 wurden von der Lloyd Fonds-Unternehmensgruppe noch Leistungsbilanzen veröffentlicht, in denen die Anleger sich informieren konnten. Dies war später leider nicht mehr der Fall und auch der Jahresabschluss 2016 lässt auf sich warten. Welche weiteren Erfahrungen werden die Lloyd Fonds-Anleger machen und wie sollen sie dies bewerten? Womit müssen die Lloyd Fonds-Anleger tatsächlich rechnen? Etwa mit Jahresfehlbeträgen in Millionenhöhe? Welche nächsten Schritte wären dann erforderlich?

Lloyd Fonds Holland II (LF 85/97): Was können Lloyd Fonds-Anleger tun?
Klar ist: Eine Immobilienfondsbeteiligung ist eine hoch spekulative Anlage mit erheblichen unternehmerischen Risiken, bei der auch mit dem Totalverlustrisiko und Insolvenz gerechnet werden muss. Für Anleger mit dem Anlageziel „Altersvorsorge“ sind geschlossene Fonds und damit auch Immobilienfonds nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs generell nicht geeignet und hätten von vornherein gar nicht empfohlen werden dürfen.

Lloyd Fonds Holland II (LF 85/97): Wer könnte haften?
Sind die Anleger fehlerhaft beraten worden, gilt es zu prüfen, ob sie ihr Geld zurückfordern können. Dabei sind Anlageberater, Banken bzw. Sparkassen oder auch die Emissionshäuser der Schiffsfonds mögliche Haftungsadressaten. Insbesondere wenn Berater Prämien (sog. Kick-Backs) für den Verkauf der Beteiligungen erhalten haben und dies nicht offengelegt haben, bestehen gute Chancen.


Was können nun die Anleger der Zweite Lloyd Fonds Holland GmbH & Co. KG tun? Sind die Anleger nicht anleger-und objektgerecht beraten worden, so haben sie nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes Anspruch auf Schadenersatz. Nach Rückübertragung ihres Fondsanteils erhalten die Anleger ihre geleisteten Einzahlungen zurück.
Anleger sollten schnell handeln und ihre Ansprüche prüfen lassen!

PS: Um Rechtssicherheit zu erhalten, bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist, in Erfüllung unserer satzungsgemäßen Aufgaben, kostenlos. Sie erfahren, ob Sie Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie bitte den Fragebogen aus. Sie erhalten damit eine Entscheidungsgrundlage!