König & Cie. MT „CAPE BEALE“ Tankschiffahrts GmbH & Co. KG (Renditefonds 67)

Was König & Cie.-Anleger tun können!

Was für Versprechen haben die Anleger des König & Cie. MT „CAPE BEALE“ Tankschiffahrts GmbH & Co. KG (Renditefonds 67) wohl von den Anlageberatern gehört? „Attraktive Auszahlungen, beginnend mit 8% p.a. für 2007 –steigend auf 20%“ „Chance durch optimale Poolbeschäftigung im renommierten Einnahmepool“ „Sicherheit durch renommierte Partner“ So wurden vollmundig die Investitionsvorteile bei einer Beteiligung an MT „CAPE BEALE“ Tankschiffahrts GmbH & Co. KG beschrieben.

Jetzt sind viele Anleger des Emissionshauses König & Cie. bitter enttäuscht und sehen sich gar mit diversen Insolvenzen bei ihren Schiffsfonds konfrontiert.

Aber schauen wir noch einmal kurz zurück: Durch das Hamburger Emissionshaus König & Cie. GmbH & Co. KG wurden diverse geschlossene Fonds mit einem Milliardenvolumen aufgelegt. Tausende von Anlegern investierten ihr Geld zuerst in Schiffsfonds, später auch in Immobilienfonds, Lebensversicherungsfonds (Zweitmarkt) und ebenso Private Equity Fonds.

Dazu gehörte auch der König & Cie. Renditefonds 67. Der Schiffsfonds wurde im Jahre 2007 aufgelegt. Eine Mindesteinlage von 15.000 Euro war erforderlich, um sich an MT „CAPE BEALE“ Tankschiffahrts GmbH & Co. KG zu beteiligen. Fast 40 Millionen Euro betrug das Fondsvolumen, wobei rund 17 Millionen Euro als Eigenkapital aufgebracht wurden. Dabei wurde eine Beteiligung als Standard- oder Vorzugskommanditist angeboten.

Und was ist aus den Versprechen geworden? Die Charterraten blieben unter den prospektierten Werten. Aufgrund der erheblichen Schwankungen konnten die Kosten nicht ausreichend gedeckt und die Raten der Schiffshypotheken nicht fristgemäß getilgt werden. So wurde vermeldet, dass sogar Quartalstilgungen ausgesetzt werden mussten.

Demzufolge konnten auch die Ausschüttungen nicht prospektgemäß geleistet werden. Auch das Versprechen, dass die Vorzugskommanditisten für nicht geleistete Auszahlungen bei Veräußerung des Schiffes einen entsprechenden Ausgleich erhalten, können wir nicht glauben, wenn wir uns die entsprechenden Bilanzen der Fondsgesellschaft ansehen. Eher werden hier Verluste produziert und es würde uns nicht wundern, wenn auch die MT „CAPE BEALE“ Tankschiffahrts GmbH & Co. KG, das traurige Schicksal anderer König & Cie. Schifffonds teilen müsste. Wie geht es hier wohl weiter?

Damit wird klar: Die Schiffsfondsbeteiligung ist eine hoch spekulative Anlage mit erheblichen unternehmerischen Risiken, bei der auch mit dem Totalverlustrisiko und Insolvenz gerechnet werden muss. Für Anleger mit dem Anlageziel „Altersvorsorge“ sind geschlossene Fonds und damit auch Schiffsfonds nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs generell nicht geeignet und hätten von vornherein gar nicht empfohlen werden dürfen.

Die Anteile des Fonds wurden u.a. durch Banken vertrieben, die dafür Provisionen erhalten haben. Folgt man der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (sog. Kick-Back-Rechtsprechung) muss die Bank, wenn sie den Kunden nach den Kriterien der anleger-und objektgerechten Beratung beraten will, über Höhe ihrer Rückvergütung aufklären, die sie von der Fondsgesellschaft erhält. Der Anleger ist erst dann in der Lage, Interessenkonflikte der Bank zu erkennen.

Ungewiss ist auch, ob die Anlageberater die König & Cie.-Anleger ordnungsgemäß über die Risiken ihrer Anlage aufgeklärt und den Prospekt übergeben haben. Ob dies in der Vergangenheit geschehen ist, ist sehr fraglich und im Einzelfall zu prüfen.

Was können nun die Anleger der König & Cie. MT „CAPE BEALE“ Tankschiffahrts GmbH & Co. KG (Renditefonds 67) tun?

Sind die Anleger nicht anleger-und objektgerecht beraten worden, so haben sie nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes Anspruch auf Schadenersatz. Nach Rückübertragung ihres Fondsanteils erhalten die Anleger ihre geleisteten Einzahlungen zurück.

Da auch bei der König & Cie. MT „CAPE BEALE“ Tankschiffahrts GmbH & Co. KG (Renditefonds 67) nach 10 Jahren die absolute Verjährung der Ansprüche droht und die Frist auf den Tag genau berechnet (Fondsbeitritt) wird, sollten Anleger schnell handeln und ihre Ansprüche prüfen lassen!

PS: Wie sind ihre Erfahrungen mit der LIGNUM Sachwert Edelholz AG? Um Rechtssicherheit zu erhalten, bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist, in Erfüllung unserer satzungsgemäßen Aufgaben, kostenlos. Sie erfahren, ob Sie Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie bitte den Fragebogen aus. Sie erhalten damit eine Entscheidungsgrundlage!