KGAL, Keta KG

KGAL - KETA KG (BA 159)– Immobilienfonds Österreich – Verjährung prüfen!

Durch das Emissionshaus KGAL (KGAL GmbH & Co. KG) aus Grünwald wurden diverse geschlossene Fonds mit einem Milliardenvolumen aufgelegt. Tausende von Anlegern investierten ihr Geld in Immobilienfonds, Flugzeugfonds, Schiffsfonds und Infrastrukturfonds der KGAL.

So auch in den Immobilienfonds Österreich KETA Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG (BA 159).

Über 1.000 Anleger haben sich an dem KGAL Immobilienfonds KETA Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG beteiligt. Die Mindestbeteiligung betrug 15.000 EUR und es sollen Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung erzielt werden.

Die Fondsgesellschaft hat Beteiligungen an zwei Objektgesellschaften in Österreich. Diese haben je eine Büroimmobilie in Wien in ihrem Bestand und übernehmen die Vermietung. Dabei handelt es sich um das Objekt Hainburger Str. 33 bzw. die Kölblgasse 8 bis 10 in Wien. Im Objekt Hainburger Str. 33 sind immer wieder Probleme mit der Vermietung zu verzeichnen. Schon in der KGAL Leistungsbilanz 2011 wurde gewarnt: „Die Höhe der künftigen Ausschüttungen wird auch weiterhin davon abhängen, inwieweit eine Neuvermietung der leer stehenden Flächen gelingt.“

Auch bei der Beteiligung der Objektgesellschaft Kölblgasse Liegenschaftsverwaltung GmbH scheint es Probleme zu geben. Im Geschäftsjahr 2011 mussten außerplanmäßige Abschreibungen in Millionenhöhe vorgenommen werden. Dies ist sicher auch ein Warnzeichen.

Ebenso ist dem Jahresabschluss 2013 zu entnehmen, dass die Fondsgesellschaft noch eine ausstehende Einlage in Höhe von 6.530.000 EUR an die Keta Liegenschafts-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. OG (Wien/Österreich) leisten muss.

Leider gibt es noch keinen Jahresabschluss des Jahres 2014, dem sich weitere Informationen über den Geschäftsverlauf entnehmen lassen. Wie das Geschäftsjahr 2014 verlaufen ist, bleibt noch ein Geheimnis der Fondsgesellschaft. Folgen weitere Hiobsbotschaften? Es bleibt abzuwarten, ob die Fondsgesellschaft ihre gesetzlichen Verpflichtungen bei der Veröffentlichung ihres Jahresabschlusses erfüllen wird.

Besonders bedauerlich ist, dass die Anleger des Immobilienfonds Österreich KETA Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG (BA 159) nicht ihre versprochenenRückforderung der bereits gezahlten Ausschüttungen Ausschüttungen erhalten haben. Dabei sollten die Anleger bedenken, dass eine  möglich ist, wenn die Ausschüttungen nicht aus den erzielten Gewinnen gezahlt wurden.

Die Immobilienfondsbeteiligung ist eine hoch spekulative Anlage mit erheblichen unternehmerischen Risiken, bei der auch mit dem Totalverlustrisiko und Insolvenz gerechnet werden muss. Für Anleger mit dem Anlageziel „Altersvorsorge“ sind geschlossene Fonds und damit auch Immobilienfonds nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs generell nicht geeignet und hätten von vornherein gar nicht empfohlen werden dürfen.

Was können nun die Anleger des KETA Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG (BA 159) tun? Die Anlageberater haben die Pflicht, die Anleger anleger- und anlagegerecht zu beraten. Die Anlageberater müssen über das bestehende Totalverlustrisiko und die mangelnde Eignung von unternehmerischen Beteiligungen zur Altersvorsorge aufklären. Vielfach wurden die Anleger nicht über die enormen Risiken aufgeklärt. Daraus könnten sich Schadensersatzansprüche ergeben. Nach Rückübertragung ihres Fondsanteils erhalten die Anleger ihre geleisteten Einzahlungen zurück.

Da auch hier nach 10 Jahren die absolute Verjährung der Ansprüche droht und die Frist auf den Tag genau berechnet (Fondsbeitritt) wird, sollten Anleger schnell handeln und ihre Ansprüche prüfen lassen.

P.S.: Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist kostenlos. Sie erfahren, ob Sie überhaupt Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie den Fragebogen aus.