HSC Aufbauplan VII Schiff GmbH & Co. KG

Millionenverluste bei Schiffsfonds! – Kündigung möglich?

Im Emissionsprospekt der HSC Aufbauplan VII Schiff GmbH & Co. KG wurde noch mit dem launigen Spruch von Woody Allen geworben: „Das Geheimnis des Erfolgs? Anders sein als die anderen.“

Das Geheimnis des Erfolgs? Schauen wir uns die Realitäten an! „Vermögensaufbaupläne, Garantieprodukte und Zertifikate“? In dieser Kategorie findet sich die Beteiligung zumindest noch in den vor Jahren publizierten Leistungsbilanzen der HCI Capital.

HSC-Anleger werden sich fragen, was aus dem versprochenen Vermögensaufbauplänen geworden ist. Welche Erfahrungen haben die HSC-Anleger gemacht und wie sieht ihre jetzige Bewertung ihrer Kapitalanlage aus? Ist die Kapitalanlage seriös?

Durch die HCI Gruppe wurden seit 2004 sog. Vermögensaufbauprodukte auf der Basis von Schiffsbeteiligungen angeboten.

Zu dieser Produktlinie gehört auch die HSC Aufbauplan VII Schiff GmbH & Co. KG, die im Jahre 2007 von der HSC Hanseatische Sachwert Concept GmbH aufgelegt wurde. Bei der HSC Hanseatische Sachwert Concept GmbH handelt es sich um ein Unternehmen der HCI Gruppe.

Strukturell handelt es sich dabei um einen Dachfonds, der in verschiedene Zielgesellschaften investiert. Bezeichnenderweise werden dabei Anteile, an der von der HCI Gruppe bereits aufgelegten Vermögensanlagen, im Bereich der HCI-Schiffsbeteiligungen erworben. Schaut man sich eine Leistungsbilanz der HCI an, so werden dort für die HSC Aufbauplan VII Schiff GmbH & Co. KG mittelbare Beteiligungen an 36 Schiffen ausgewiesen.

Die HSC-Anleger haben sich ab 2007 unmittelbar als Kommanditist oder über einen Treuhandkommanditisten mit einer Mindestsumme von 7.500 Euro an dem Dachfonds HSC Aufbauplan VII Schiff GmbH & Co. KG beteiligt. Die Einlage sollte zu 20 % in einer Einmalzahlung von mindestens 1.500 Euro, sowie zu 80 % in 60 monatlich gleich bleibenden Einzahlungsraten erbracht werden. Geplant ist eine Laufzeit bis zum 31.12.2027, an dem auch erstmals eine ordentliche Kündigung möglich wäre.

Die Investitionsphase sollte bis Ende 2014 abgeschlossen sein, anschließend sollte die Ausschüttungsphase beginnen. So die Versprechungen, wie es tatsächlich lief, wissen die HSC-Zeichner am besten.

 

Nunmehr wird klar: Die Schiffsfondsbeteiligungen im HSC Aufbauplan VII Schiff GmbH & Co. KG sind eine hoch spekulative Anlage mit erheblichen unternehmerischen Risiken, bei der auch mit dem Totalverlustrisiko und Insolvenz gerechnet werden muss. Für Anleger mit dem Anlageziel „Altersvorsorge“ sind geschlossene Fonds und damit auch Schiffsfondsbeteiligungen nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs generell nicht geeignet und hätten von vornherein gar nicht empfohlen werden dürfen.

Ungewiss ist auch, ob die Anlageberater die HSC-Anleger ordnungsgemäß über die Risiken ihrer Anlage aufgeklärt und den Prospekt übergeben haben.

Was können nun die Anleger der HSC Aufbauplan VII Schiff GmbH & Co. KG tun? Sind die Anleger nicht anleger-und objektgerecht beraten worden, so haben sie nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes Anspruch auf Schadenersatz. Nach Rückübertragung ihres Fondsanteils erhalten die Anleger ihre geleisteten Einzahlungen zurück. Die Anleger sollten schnell handeln und ihre Ansprüche prüfen lassen.

 

PS: Um Rechtssicherheit zu erhalten, bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist, in Erfüllung unserer satzungsgemäßen Aufgaben, kostenlos. Sie erfahren, ob Sie Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie bitte den Fragebogen aus. Sie erhalten damit eine Entscheidungsgrundlage!