Euro Grundinvest Deutschland 18 GmbH & Co. KG

Euro Grundinvest Deutschland 18 GmbH & Co. KG – Rückforderung von Ausschüttungen! - Was Anleger jetzt noch tun können!

 

Malte Hartwieg ist eine schillernde Persönlichkeit und weiter im Visier der Staatsanwaltschaft München. Bei der Staatsanwaltschaft München sind Strafanzeigen von Anlegern gegen Malte Hartwieg eingegangen. Ebenso ist die Finanzaufsicht Bafin aktiv geworden.

Malte Hartwieg hat ein Konglomerat von Firmen aufgebaut:

 

·         Dima24

·         NCI New Capital Invest

·         Panthera Asset Management

·         Selfmade Capital

·         Euro Grundinvest (EGI)

 

Die Dima24 fungierte dabei als Vertriebsfirma. Auch aus dem Firmenreich von Hartwieg wurden Fonds vermittelt. Leider haben sich viele dieser Fondsbeteiligungen als große Enttäuschung entpuppt und sind zum Leidwesen der Anleger in der Insolvenz gelandet. Dies betrifft mehrere Fonds aus den Komplexen NCI New Capital Invest und auch Selfmade Capital. Dies ist für viele Anleger eine sehr schlechte Erfahrung.

Was bedeutet dies nun für die Euro Grundinvest-Anleger? Wie steht es um die Fonds der Münchener Euro Grundinvest (EGI) und insbesondere um den Euro Grundinvest Deutschland 18 GmbH & Co. KG?

Der Fonds Euro Grundinvest Deutschland 18 GmbH & Co. KG wurde im Jahre 2013 aufgelegt und den Anlegern wurden typisch stille Beteiligungen an Projektgesellschaften angeboten. Bei einer Mindestzeichnungssumme von 15.000 Euro zzgl. 5 % Agio wurden Einnahmen aus Kapitalvermögen in Aussicht gestellt. Geplante Vorzugsausschüttungen von 8 % p.a. zzgl. 4 % p.a. Gewinnbeteiligung haben sicher den ein oder anderen Euro Grundinvest-Anleger verlockt. Nach frühestens 36 Monaten nach Beteiligungsbeginn sollte die Anlage kündbar sein. Als Treuhandkommanditistin fungierte die OVT Odeon Verwaltung- und Beteiligungstreuhand GmbH & Co. KG.

Was ist nun tatsächlich los bei der Euro Grundinvest Deutschland 18 GmbH & Co. KG? Will man sich über die Gesellschaft informieren, so muss man feststellen, dass die Bilanzen nicht fristgerecht eingereicht werden. Die letzte eingereichte Bilanz betrifft das Geschäftsjahr 2012. Diese wurde allerdings erst im Jahre 2014 eingereicht. Nunmehr haben wir schon das Geschäftsjahr 2016 und die Anleger befinden sich anscheinend im Blindflug und man muss das Schlimmste befürchten.

Mittlerweile verdichten sich die Hinweise, dass Ausschüttungen zurückgefordert werden. Die Anleger wurden offenkundig über angebliche wirtschaftliche Erfolge getäuscht. Dies korrespondiert auch mit der miserablen Informationspolitik und der Verletzung der Publizitätspflichten. Mithin sollten Euro Grundinvest-Anleger Rückforderungsansprüche genau prüfen lassen!

Ebenso fragwürdig sind die hohen Fondsnebenkosten, die kassiert wurden. Sieht man sich die Prospektunterlagen genauer an, betragen die ausgewiesenen Provisionen ca. 20 %. Diese „Weichkosten“, die die Fondsinitiatoren kassierten, müssen quasi erst einmal wieder verdient werden, ehe die Gesellschaften in die Gewinnzone kommen würden.

Auch der Bundesgerichtshof beurteilt den wirtschaftlichen Erfolg bei Beteiligungen mit einem Vertriebskostenanteil von mehr als 15 % so kritisch, das der Anlageberater des Vertriebs die Anleger ohne Aufforderung darüber informieren müssen. Wenn die Anlageberater dies versäumen, sind sie in der Haftung. Auch wenn so eine Kapitalanlage fälschlicherweise als sicher bezeichnet wird, haftet der Berater.

Sollten Anleger unzureichend bzw. fehlerhaft beraten oder sogar arglistig getäuscht worden sein, so besteht gegenüber den Initiatoren bzw. Anlageberatern ein Schadensersatzanspruch.

 

P.S. Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist kostenlos. Sie erfahren, ob Sie überhaupt Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie bitte den Fragebogen aus.