WestLB Trust Fonds

Prospektierte Ziele verfehlt! - Ermutigende Urteile für Anleger, Rückabwicklung möglich!

Viele Anleger haben sich an Lebensversicherungsfonds beteiligt und sind aufgrund der negativen Entwicklungen stark verunsichert. Vielfach bleiben auch die versprochenen Ausschüttungen der Fonds an die Anleger aus und die Lebensversicherungsfonds befinden sich in wirtschaftlicher Schieflage.

Selbst die Fondsgesellschaften müssen eingestehen, dass die Renditeziele verfehlt wurden. Im Jahresabschluss des Jahres 2012 der WestLB Trust GmbH & Co. Trust Zwei KG wird exemplarisch festgestellt: „Das Ergebnis der Gesellschaft ist im Jahr 2012 hinter den ursprünglich prospektierten Erwartungen zurückgeblieben.“ Die Anleger stellen sich nun die Frage, was sie bei einem Investment in Lebensversicherungsfonds tun können.

Durch die WestLB Trust GmbH  wurden geschlossene Fonds (Lebensversicherungsfonds und Dachfonds) aufgelegt. Die Fonds hatten ein Volumen von 559 Millionen Euro (Eigenkapital 121 Millionen Euro und Fremdkapital von 438 Millionen Euro).

Diese Fonds wurden mit Unterstützung des Sparkassenvertriebs der WestLB AG über Sparkassen und Banken an Anleger vertrieben.

Bei den Lebensversicherungsfonds handelt es sich um:

    WestLB Trust GmbH & Co. Trust Eins KG
    WestLB Trust GmbH & Co. Trust Zwei KG
    WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG
    

Die Dachfonds (Schiffe, Immobilien und Privat Equity) sind:

    WestLB Trust GmbH & Co, Trust Drei KG - Premium Schiffsbeteiligungen
    WestLB Trust GmbH & Co. Trust Drei KG - Premium Immobilienbeteiligungen
    WestLB Trust GmbH & Co. Trust Drei KG - Premium Private Equity

Die Lebensversicherungsfonds (WestLB Trust GmbH & Co. Trust Eins KG, WestLB Trust GmbH & Co. Trust Zwei KG, WestLB Trust GmbH & Co. Trust Vier KG) wurden oft als sichere Anlagen mit der Aussicht auf hohe Renditen und zur Altersvorsorge vertrieben.

Da sich, wie bereits oben ausgeführt, auch die WestLB Trust GmbH der Unterstützung des Sparkassenvertriebs der WestLB AG bedient hat, stehen auch einige Sparkassen im Feuer der Kritik und sehen sich mit Klagen von enttäuschten Anlegern konfrontiert. So sind Urteile gegen Sparkassen von verschiedenen Gerichten ergangen. In einem Fall wurde einer Rentnerin ein WestLB Trust Lebensversicherungsfonds verkauft, obwohl sie überhaupt nicht, dem im Prospekt beschriebenen, Risikoprofil entsprach und auch nicht auf das Totalverlustrisiko hingewiesen wurde.

Ebenso hat auch das Oberlandesgericht Köln eine Sparkasse verurteilt, weil sie nicht anlegergerecht und anlagegerecht beraten hat. Einer konservativen, nicht risikobereiten Anlegerin wurde eine riskante Kapitalanlage in Form eines Lebensversicherungsfonds durch die Sparkassenberaterin verkauft. Eine Empfehlung, die zur Haftung der Sparkasse führte.

Zugleich musste die Sparkasse einräumen, dass sie über das Agio (sog. Aufgeld) hinaus, noch weitere, nicht unerhebliche Provisionen (sog. Kick Backs) für den Verkauf des Lebensversicherungsfonds erhalten hat. Weisen die Berater nicht darauf hin und legen dies gegenüber dem Anleger offen, so machen sie sich nach der sog. Kick Back Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes schadensersatzpflichtig. Dies war auch hier der Fall.

Die Klägerin erhielt ihren gesamten Anlagebetrag zurück. Zug um Zug musste sie dafür ihren Fondsanteil auf die Sparkasse übertragen. Eine gelungene Rückabwicklung! Im Nachgang war die Sparkasse, dem Vernehmen nach, einigungsbereiter.

P.S.: Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist kostenlos. Sie erfahren, ob Sie überhaupt Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie den Fragebogen aus.