Elbfonds (Direkt Invest Polen)

Elbfonds (Direkt Invest Polen) - Bittere Erfahrungen für Elbfonds-Anleger! – Kündigung möglich?

Die Elbfonds GmbH aus Hamburg wurde 2006 als Emissionshaus auf dem Gebiet der Geschlossen Fonds gegründet und hat über die elbfonds invest GmbH diverse Fonds aufgelegt.

Dazu gehören die folgenden Elbfonds:

    Direkt Invest Polen 1. Immobilien Portfolio Fonds GmbH & Co. KG
    Direkt Invest Polen 2. Immobilien Portfolio Fonds GmbH & Co. KG
    Direkt Invest Polen 3. Immobilien Portfolio Fonds GmbH & Co. KG
    Direkt Invest Polen 5. Immobilien Portfolio Fonds GmbH & Co. KG
    Direkt Invest Polen 7 Immobilien Portfolio Fonds GmbH & Co. KG
    Direkt Invest Polen 8 Windenergie Portfolio Fonds GmbH & Co. KG


Die Elbfonds Gruppe präsentierte sich als Spezialist von Immobilienprojektentwicklungen in Polen. Bei den Fondsangeboten handelt es sich in den meisten Fällen um ein renditeorientiertes Blind-Pool-Konzept. Der Fokus der Investitionen liegt auf Handelsimmobilien, insbesondere Einkaufszentren und Verbrauchermärkten in Mittelstädten.

Der Anleger beteiligt sich unmittelbar oder mittelbar als Kommanditist an der Fondsgesellschaft. Diese tätigt ihrerseits Direktinvestitionen über Objektgesellschaften in Polen.

Das Risiko ist trotz der angestrebten Diversifikation des Portfolios hoch. Hier sollte der Grundsatz herrschen, dass eine Verkaufsvereinbarung bereits vor der Beteiligung an der jeweiligen Projektentwicklung bestehen soll. Das Blind-Pool-Konzept erhöht das Risiko erheblich, denn damit ist für die Anleger vollkommen intransparent, wohin die Investitionen fließen. Nicht zu unterschätzen, ist auch das Währungsrisiko, da Darlehen in Fremdwährung aufgenommen werden und die Wechselkurse naturgemäß erheblich schwanken können. Dadurch kann auch das Risiko einer verlängerten Investitions- und Kapitalbindungsdauer entstehen, obwohl die Fonds auf eine relativ kurze Laufzeit angelegt sind.

Die Immobilienfonds wurden oft als sichere Anlagen mit der Aussicht auf hohe Renditen und zur Altersvorsorge vertrieben. Viele Elbfondsanleger mussten leider feststellen, dass die prospektierten Ausschüttungen nicht erbracht werden konnten und auch sonst leider nicht ausreichend über den Gang der Geschäfte in Polen informiert wurde. Dazu kamen auch noch die komplexen Firmen –und Geschäftsstrukturen.

Aus diesem Grunde sind die Anleger insbesondere auf eine aktuelle Berichterstattung über die Fondsgesellschaft angewiesen. Dies geschieht in der Form von sog. Leistungsbilanzen bzw. Jahresabschlüssen. Diese Jahresabschlüsse sind zum Abschluss eines jeden Geschäftsjahres zu erstellen und im Bundesanzeiger zu veröffentlichen. Dies hat binnen sechs Monaten nach Abschluss des Geschäftsjahres zu geschehen. Leider muss man bei Einsicht im Bundesanzeiger feststellen, dass keiner der Elbfonds seine aktuellen Bilanzen fristgerecht eingereicht hat. Ist das seriös? Folgen weitere Hiobsbotschaften?

Viele Elbfondsanleger müssen nun feststellen, dass nicht nur die versprochenen Ausschüttungen ausbleiben, sondern auch ihre Anlage insgesamt in Gefahr ist. Dies ist eine große Pleite und damit stehen sie vor großen Problemen, wenn sie die Fondsbeteiligung für die Altersvorsorge gezeichnet haben.

Die Immobilienfondsbeteiligung ist eine hoch spekulative Anlage mit erheblichen unternehmerischen Risiken, bei der auch mit dem Totalverlustrisiko und Insolvenz gerechnet werden muss. Für Anleger mit dem Anlageziel „Altersvorsorge“ sind geschlossene Fonds nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs generell nicht geeignet und hätten von vornherein gar nicht empfohlen werden dürfen.

Was können nun die Anleger der Elbfonds (Direkt Invest Polen) tun? Die Anlageberater hatten die Pflicht, die Anleger anleger- und anlagegerecht zu beraten. Die Anlageberater hätten über das bestehende Totalverlustrisiko und die mangelnde Eignung von unternehmerischen Beteiligungen zur Altersvorsorge aufklären müssen. Vielfach wurden die Anleger nicht über die enormen Risiken aufgeklärt. Daraus könnten sich Schadensersatzansprüche ergeben. Nach Rückübertragung ihres Fondsanteils erhalten die Anleger ihre geleisteten Einzahlungen zurück. Die Anleger sollten schnell handeln und ihre Ansprüche prüfen lassen

P.S.: Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist kostenlos. Sie erfahren, ob Sie überhaupt Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie den Fragebogen aus.