Dima24 – Vertrieb auf Abwegen?

Die Staatsanwaltschaft München prüft Strafanzeigen von Anlegern gegen Malte Hartwig, den Vertrieb Dima24 und die NCI. Anleger machen sich Sorgen über ausstehende Zahlungen und den Verbleib von Anlegergeldern.

Dima24 ist eines der Schwergewichte der Vertriebe in Deutschland. Folgt man den eigenen Werbeaussagen, so hat der Vertrieb bei über 200.000 Anlegern 2,3 Milliarden € eingesammelt.

Auffällig war, dass nach Aussagen von Anlegern vorzugsweise Produkte von Emissionshäusern aus dem Firmengeflecht von Malte Hartwig vertrieben wurden.

Dabei handelt es sich um die Emissionshäuser

    NCI New Capital Invest
    Euro Grundinvest
    Panthera Asset Management
    Selfmade Capital

Dass die Dima24 dabei auch mit unzufriedenen Anleger konfrontiert war, ist zu vermuten. Die aktuelle dima24.de Anlageberatung GmbH hatte zwei Vorgängergesellschaften ähnlichen Namens, die inzwischen aufgelöst wurden und bei denen Malte Hartwieg der Liquidator war. Ein Schelm, wer Böses denkt …

Nunmehr ist die Geschäftsführerin Renate Wallauer, zusammen mit Prokurist Frank Schuhmann Gesellschafterin der Dima24 geworden. Hat sich damit Malte Hartwieg von einer weiteren Altlast befreit?

Unterstützt wurde der Vertrieb noch durch eine Ratingfirma aus dem Firmengeflecht von Malte Hartwig. Die Kapital Rating FFT lieferte die entsprechenden Bewertungen.

Mithin ein geschlossener Kreislauf … Allerdings wurden die Anleger nicht über diese personellen und finanziellen Verflechtungen aufgeklärt.

Die Anleger sollten schnell handeln und ihre Ansprüche prüfen lassen (klick).

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