CONTI 173. Schifffahrts-GmbH & Co. Bulker KG MS "CONTI ALEXANDRIT"– Insolvenzverfahren!

Die nächsten Schritte!

„Wer ist wohl der nächste Insolvenzfonds?“, werden sich wohl viele Conti-Anleger ängstlich fragen. Leider gibt es regelmäßige Hiobsbotschaften von den Conti-Schiffsfonds und diesmal hat es die CONTI 173. Schifffahrts-GmbH & Co. Bulker KG MS "CONTI ALEXANDRIT" erwischt.

Allerdings mehrten sich die Krisenzeichen schon lange! Millionenverluste mussten bilanziert werden und von den Versprechungen der Anlageberater wurde leider keines eingelöst. So bleiben von den Werbeworten im Prospekt nur schlechte Erinnerungen. Dies ist eine miese Erfahrung und nicht seriös!

Nun hat also der Insolvenzverwalter das Kommando auf der Brücke der CONTI 173. Schifffahrts-GmbH & Co. Bulker KG MS "CONTI ALEXANDRIT" übernommen. Ein Schock für die Conti-Anleger!

Nunmehr befindet sich die Firma CONTI 173. Schifffahrts-GmbH & Co. Bulker KG MS "CONTI ALEXANDRIT" im Insolvenzverfahren. Beim Amtsgericht Lüneburg wurde am 30.06.2016 im Insolvenzeröffnungsverfahren angeordnet, dass Rechtsanwalt Reinhold Horn aus Kirchgellersen als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt wird. Verfügungen der Schuldnerin über Gegenstände ihres Vermögens sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam.

Den Schuldnern der Schuldnerin (Drittschuldnern) wird verboten, an die Schuldnerin zu zahlen.

Das Insolvenzverfahren wird am Amtsgericht Lüneburg unter dem Aktenzeichen 56 IN 58/16 geführt.

Es ist nun an Insolvenzverwalter Horn Licht ins Dunkel zu bringen und die Gläubiger der CONTI 173. Schifffahrts-GmbH & Co. Bulker KG MS "CONTI ALEXANDRIT" über den Fortgang des Insolvenzverfahrens zu informieren.

Was sind die Hintergründe der Conti 173-Insolvenz und wie sollen Anleger dies bewerten? Daraus ergibt sich eine Vielzahl von drängenden Fragen nach den nächsten Schritten!

Wie arbeitet der vorläufige Insolvenzverwalter? Muss ich meine Forderungen bei ihm anmelden oder bekomme ich eine Benachrichtigung? Wer kommt als Haftungsadressat noch in Frage? Haften die Initiatoren mit ihrem Privatvermögen? Bin ich über die Risiken meiner Schiffsfondsbeteiligung ordnungsgemäß aufgeklärt worden und wen kann ich für meine erheblichen Verluste verantwortlich machen? Müssen die Vermittler Schadensersatz leisten? Fragen über Fragen?

Die Schiffsfondsbeteiligung ist eine hoch spekulative Anlage mit erheblichen unternehmerischen Risiken, bei der auch mit dem Totalverlustrisiko und Insolvenz gerechnet werden muss. Für Anleger mit dem Anlageziel „Altersvorsorge“ sind geschlossene Fonds und damit auch Schiffsfonds nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs generell nicht geeignet und hätten von vornherein gar nicht empfohlen werden dürfen.

Demzufolge befinden sich die Anleger in einer unerfreulichen Situation und müssen feststellen, dass sich die Risiken ihrer unternehmerischen Beteiligung verwirklichen, obwohl ihnen der Schiffsfonds als sichere Anlage empfohlen wurde. Vielmehr müssen sie jetzt sogar mit dem Totalverlustrisiko rechnen.

Was können nun die Anleger der CONTI 173. Schifffahrts-GmbH & Co. Bulker KG MS "CONTI ALEXANDRIT" tun? Sind die Anleger nicht anleger-und objektgerecht beraten worden, so haben sie nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes Anspruch auf Schadenersatz. Nach Rückübertragung ihres Fondsanteils erhalten die Anleger ihre geleisteten Einzahlungen zurück.

Die Anleger sollten schnell handeln und ihre Ansprüche prüfen lassen!

 

PS: Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist kostenlos. Sie erfahren, ob Sie Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie bitte den Fragebogen aus.