CONTI 178. Schifffahrts-GmbH & Co. Bulker KG MS „Conti Tansanit" – Bilanz mit Verlust! – Schiffsfonds in Schieflage!

Die Conti-Unternehmensgruppe hat im Jahre 2011 den Schiffsfonds CONTI 178. Schifffahrts-GmbH & Co. Bulker KG MS „Conti Tansanit" aufgelegt. Dabei handelt es sich um einen Postpanamax-Bulker, der 2011 ausgeliefert wurde. Die Bereederung erfolgt über die BBG Bremer Bereederungsgesellschaft mbH & Co. KG.

Die MS „Conti Tansanit“ wurde im Oktober 2011 ausgeliefert und trat bei der STX Pan Ocean (Südkorea) ihren Dienst an. Mit dem Abschluss der Charterverträge entstehen naturgemäß unternehmerische Risiken, denn die Charterraten sind starken Schwankungen unterworfen.

Der Charterer musste aufgrund von Liquiditätsengpässen im Juni 2013 Gläubigerschutz beantragen und es musste ein Restrukturierungsprozess eingeleitet werden.

Der Chartervertrag wurde gekündigt und das Schiff wird auf dem Spotmarkt oder für kürzere Perioden verchartert. So war es im Jahre 2014 in einem Befrachtungspool im Einsatz.

Die Kosten des Schiffsbetriebes lagen über den prospektierten Werten. Das Marktumfeld ist sehr schlecht und deshalb hat die Fondsgesellschaft mit geringen Einnahmen zu kämpfen. Aus diesem Grunde muss auch ein Refinanzierungskonzept erarbeitet werden.

Die ursprünglichen Charterraten sind nicht mehr zu erzielen. Vielmehr sehen sich die Anleger mit Millionenverlusten bei dem Fondsschiff konfrontiert. In der Bilanz des Jahres 2011 wurde das Seeschiff „Conti Tansanit“ noch mit 41.957.647,81 € bewertet. In der Bilanz 2014 hat sich der Wert fast halbiert und es ist nur noch der klägliche Wert von 26.350.070,00 € ausgewiesen. Wahrhaft eine niederschmetternde Bilanz für die Fondsanleger. So weit, so schlecht.

In den Berichtsjahren 2013 und 2014 wurde dabei jeweils eine außerplanmäßige Abschreibung gem. § 253 Abs. 3 HGB wegen einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung in Höhe von jeweils über 10.000.000 Millionen € vorgenommen, um den niedrigeren beizulegenden Wert auf der Grundlage des gemäß dem branchenüblichen Verfahren ermittelten LTAV (Long Term Asset Value) abzubilden. Mithin hat die Fondsgesellschaft wohl ganz den Glauben verloren, dass in der Zukunft nachhaltige Charterraten erzielt werden können, sonst wäre sie nicht zu den außerplanmäßigen Abschreibungen gezwungen gewesen.

Bei vielen Anlegern stellt sich sicherlich die Frage, ob sie über Risiken ordnungsgemäß aufgeklärt wurden und wen sie für ihre erheblichen Verluste verantwortlich machen können.

Die Schiffsbeteiligung ist eine hoch spekulative Anlage mit erheblichen unternehmerischen Risiken, bei der auch mit dem Totalverlustrisiko und Insolvenz gerechnet werden muss. Für Anleger mit dem Anlageziel „Altersvorsorge“ sind geschlossene Fonds und damit auch Schiffsfonds nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs generell nicht geeignet und hätten von vornherein gar nicht empfohlen werden dürfen.

Demzufolge befinden sich die Anleger in einer unerfreulichen Situation und müssen feststellen, dass sich die Risiken ihrer unternehmerischen Beteiligung verwirklichen, obwohl ihnen der Schiffsfonds als sichere Anlage empfohlen wurde. Vielmehr müssen sie sogar mit dem Totalverlustrisiko rechnen.

Was können nun die Anleger der CONTI 178. Schifffahrts-GmbH & Co. Bulker KG MS „Conti Tansanit"tun? Sind die Anleger nicht anleger-und objektgerecht beraten worden, so haben sie nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes Anspruch auf Schadenersatz. Nach Rückübertragung ihres Fondsanteils erhalten die Anleger ihre geleisteten Einzahlungen zurück.

Die Anleger sollten schnell handeln und ihre Ansprüche prüfen lassen


P.S.: Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist kostenlos. Sie erfahren, ob Sie überhaupt Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie den Fragebogen aus.