Conti 148. Schifffahrts-GmbH & Co. KG MT

Conti 148. Schifffahrts-GmbH & Co. KG MT “Conti Greenland” – Bilanz mit Verlust! – Schiffsfonds in Schieflage!

Die Conti-Unternehmensgruppe hat im Jahre 2008 den Schiffsfonds Conti 148. Schifffahrts-GmbH & Co. KG MT “Conti Greenland” aufgelegt. Dabei handelt es sich um einen Doppelhüllen-Produktentanker der Handysize-Klasse. Das Schiff wurde 2008 ausgeliefert. Das Schiff ist aufgrund seiner schiffbaulichen und ladungstechnischen Einrichtungen für den Transport von allen Arten von Mineralölprodukten, Chemikalien sowie pflanzliche Öle transportieren. Die Bereederung erfolgt über die NSB Niederelbe Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG.

Die MT „Conti Greenland“ fährt im UPT Handy Pool. Dort wurde die „Conti Greenland“ mit weiteren 26 weiteren Schiffen eingesetzt. Vier Schiffe sind Mitglied in einem Chartereinnahmepool, die ihre Einnahmen gepoolt haben.

Das Fondsvolumen beträgt ca. 35 Mio €. Dabei konnten sich die Anleger zwischen den Beteiligungsvarianten „Conti Classic“ und „Conti Vario“ entscheiden. Die „Conti Classic“-Anleger haben 14 Mio € und die „Conti Vario“-Anleger 1,5 Mio € eingezahlt. Bei der „Conti Classic“ erstreckt sich die Laufzeit der Beteiligung bis zum 31.12.2028. Eine Kündigung ist prospektgemäß unter Einhaltung einer Frist von sechs Monaten jeweils zum Jahresende möglich. Weiterhin hat der Fonds Fremdkapital über 13,75 Mio US$ und 1,47 Mio JPY aufgenommen, was naturgemäß mit Währungsrisiken verbunden ist.

Ausweislich der Leistungsbilanzen gibt es bei der Fondsgesellschaft erhebliche Probleme. Zum Geschäftsjahr 2012 wurde konstatiert, dass die Schiffsbetriebskosten über den Prospektwerten lagen. Durch die Einnahmeentwicklung und die Liquiditätslage kann für das Jahr 2013 keine Ausschüttung geleistet werden. Ebenso wird die Ausschüttungssituation für das Jahr 2014 kritisch beurteilt. Offenkundig hat sich die Lage im Geschäftsjahr 2013 nicht geändert, vielmehr wird darauf hingewiesen, dass aufgrund der Einnahmesituation Gespräche mit der finanzierenden Bank bezüglich der Restrukturierung der Tilgungsleistung erforderlich sind. Mithin können die Darlehen wohl nicht vertragsgemäß bedient werden.

Dem Jahresabschluss 2013 können Anleger die deprimierende Botschaft entnehmen, dass die Gesellschaft im Berichtsjahr 2013 einen Verlust erzielt hat und deshalb die Ansprüche der Kommanditisten solange bilanziell vorgetragen werden müssen, bis die Gesellschaft einen ausreichenden Jahresüberschuss erwirtschaftet. Rein vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 172 Abs. 4 HGB Entnahmen, die nicht aus Gewinnen getätigt werden, zu einem Wiederaufleben der Haftung der Kommanditistin führt. Im konkreten Fall im Jahresabschluss 2013 bei der Conti Reederei Management GmbH & Co. Konzeptions-KG, Conti Corona Anlagevermittlungsgesellschaft mbH & Co. Vertriebs-KG sowie der NSB Niederelbe Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG in Höhe von 111.389,61 €.

Demzufolge befinden sich die Anleger in einer unerfreulichen Situation und müssen feststellen, dass sich die Risiken ihrer unternehmerischen Beteiligung verwirklichen, obwohl ihnen der Schiffsfonds als sichere Anlage empfohlen wurde. Vielmehr müssen sie sogar mit dem Totalverlustrisiko rechnen.

Was können nun die Anleger der Conti 148. Schifffahrts-GmbH & Co. KG MT “Conti Greenland” tun? Sind die Anleger nicht anleger-und objektgerecht beraten worden, so haben sie nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes Anspruch auf Schadenersatz. Nach Rückübertragung ihres Fondsanteils erhalten die Anleger ihre geleisteten Einzahlungen zurück. Die Anleger sollten schnell handeln und ihre Ansprüche prüfen lassen.

P.S.: Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist kostenlos. Sie erfahren, ob Sie überhaupt Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie den Fragebogen aus.