CFB Fonds

Die ABANTUM Beteiligungsgesellschaft mbH aus Düsseldorf hat für die Commerz Real eine Vielzahl von verschiedenen CFB Fonds aufgelegt. Das sind meistens Immobilienfonds, aber auch Schiffsfonds, Solarfonds und Flugzeugfonds. Verkauft wurden die Fondsbeteiligungen meist über die Commerzbank.

An uns haben sich Anleger des CFB-Fonds 165 (Euro Alsace Paris)  gewandt. Hier ist es zur Einstellung der Ausschüttung gekommen. Hintergrund ist eine Klausel in den Kreditverträgen, mit der ein bestimmtes Verhältnis von Kredithöhe zum Immobilienwert als Obergrenze festgelegt wird (loan-to-value Klausel). Die finanzierende Bank kann bei einem Überschreiten des vereinbarten Grenzwertes eine Sondertilgung verlangen oder sogar das Darlehen kündigen.

Genau das ist hier passiert. Allerdings haben die von uns betreuten Anleger darüber keinerlei Kenntnis gehabt bzw. die loan-to-value Klausel ist ihnen nicht in verständlicher Weise erklärt worden.

Auch sonst könnte dem CFB Fonds 165 Ungemach drohen. Es gibt steuerrechtliche Unsicherheiten, die dazu führen, dass die Anteile unmittelbar auf die Anleger übertragen werden. Die Anleger werden dann unmittelbare Gesellschafter der französischen SCI (société civile immobilière). Das ist eine Immobiliengesellschaft, die bedingt vergleichbar mit einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist. In diesem Fall würden die Anleger für die Verbindlichkeiten der Objektgesellschaft quotal persönlich mithaften, sofern diese zur Begleichung der Verbindlichkeiten selber nicht in der Lage ist, so heißt es in dem Geschäftsbericht des CFB Fonds aus dem Jahr 2011.

Ohnehin droht auch nach deutschem Recht den Kommanditisten Ungemach, wenn Ausschüttungen erfolgen, ohne dass diese durch einen Gewinn generiert sind. Die Haftung des Kommanditisten ist grundsätzlich ausgeschlossen, wenn er eine vollständige Einlage erbracht hat. Wird aber ein Teil der Einlage durch eine „Ausschüttung“ zurückgezahlt, lebt die Haftung wieder auf.

Nach den uns vorliegenden Informationen sind allerdings viele der Anleger genau darauf nicht hingewiesen worden. Dem beitretenden Anleger wird allerdings eine vollständige und vor allen Dingen anlegergerechte Beratung geschuldet. Erfolgt diese nicht, stehen dem Anleger Schadensersatzansprüche zu.

Was sind Ihre Erfahrungen?

P.S.: Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist kostenlos. Sie erfahren, ob Sie überhaupt Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie den Fragebogen aus.