BKM Berliner Kapitalmanagement



Die BKM ist eine Vertriebsgesellschaft, die Eigentumswohnungen an Klein- und Mittelverdiener vermittelt.

Die BKM Berliner Kapitalmanagement GmbH ist uns aufgefallen, weil sie zusammen mit der PS Haus- und Grundbesitzmarketing GmbH, Berlin (siehe PS), in Arbeitsteilung auf wettbewerbsrechtlich verbotene Weise Immobilien vertreibt. Dabei übernimmt die BKM die verbotene Kaltakquise, d. h. den Anruf zur Steuerpolitik. Der Angerufene wird gefragt, ob er Steuern sparen will.

Die Verbraucherzentrale Berlin warnt unter der Überschrift "Tatwaffe Telefon", vor dieser Geschäftsanbahnungsmethode, die gesetzlich verboten ist. Aber die Geschäftsanbahnungsmethode ist deswegen so erfolgreich, weil fast jeder Interesse daran hat, Steuern zu sparen.

Den so Interessierten sucht dann ein Mitarbeiter der BKM auf und erklärt ihm, zunächst müsse man eine Vermögensanalyse machen. Erst im Rahmen dieser Analyse könne geprüft werden, ob sich der Interessierte in den Kreis der glücklichen Steuersparer einreihen könne. Die BKM führt dann das Geschäft der PS Haus- und Grundbesitzmarketing GmbH zu. Dort im Büro wird dem Erwerber erklärt, der Erwerb einer Immobilie sei der optimale Weg zum Steuernsparen. Zum Erwerb der Immobilie brauche man kein eigenes Kapital. Das Ganze rechne sich trotz der Fremdfinanzierung durch die steuerlichen Vergünstigungen und die Mieteinnahmen praktisch von allein. Lediglich eine kleine Zuzahlung sei zu erwarten. Später, nach Ablauf der steuerlichen Förderung, könne man Wohnung mit Gewinn verkaufen. Eine optimale Altersabsicherung.

Es folgt dann der schnelle Besuch beim Notar. Oft genug ist den Anlegern allerdings nicht klar, welche weitreichenden Folgen das von ihnen abgegebene Kaufangebot haben wird. Die Anleger fühlen sich meist überrumpelt.

Regelmäßig sind die gemachten Versprechungen nicht eingetroffen. Die monatlichen Belastungen sind deutlich höher als versprochen. Insbesondere der Verkauf der Wohnung erscheint ausgeschlossen. Der gezahlte Einstandspreis ist beim Weiterverkauf nicht annährend zu erzielen. Aber selbst wenn der Anleger sich auf einen herben Verlust einlassen wollte, würde die finanzierende Bank dem Verkauf nicht zustimmen. Diese wird das Grundstück nur dann freigeben, wenn das Darlehen vollständig zurückgezahlt wird. Der Verkaufserlös wird dazu nicht annährend ausreichen. Der Anleger sitzt in der Falle. Der Verkauf ist praktisch nicht möglich. Er wird mit einer regelmäßigen Darlehenslaufzeit von 25 Jahren jeden Monat draufzahlen.

Ein völlig unsinniges Geschäft, dass er schwerlich gemacht hätte, wenn er wahrheitsgemäß und vollständig über all diese für ihn wichtigen Aspekte aufgeklärt worden wäre. Dazu ist ein Anlageberater gesetzlich verpflichtet. Tut er das nicht, haftet er. Allerdings haftet auch der Verkäufer, dem diese Falschberatung zugerechnet wird. Er muss den überrumpelten Käufer dann durch Rückabwicklung des Wohnungskaufvertrages und Schadensersatz so stellen, als hätte der Käufer die Wohnung nie erworben.

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Siehe auch: Fakten und Hintergründe