Alpha Patentfonds 3 GmbH & Co. KG im Risiko!

 Alpha Patentfonds 3 GmbH & Co. KG im Risiko!

Bittere Erfahrungen für Alpha Patentfonds-Anleger! – Kündigung möglich?


„Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen“ Auch mit diesem Leitspruch von Benjamin Franklin ist das Alpha Patentfonds-Management angetreten und hat mehr als 100.000.000,00 Euro bei über 4.000 Anlegern eingesammelt.

Dazu wurden diverse Alpha Patentfonds durch die Alpha Patentfonds Management GmbH aus Frankfurt am Main aufgelegt:

 

    Alpha Patentfonds GmbH & Co. KG
    Alpha Patentfonds 2 GmbH & Co. KG
    Alpha Patentfonds 3 GmbH & Co. KG
    Alpha Patentfonds 3 – Tranche 2009 GmbH & Co. KG

Der Alpha Patentfonds 3 GmbH & Co. KG wurde im August 2008 aufgelegt. Der Fonds hat ein Volumen von ca. 10.000.000,00 Euro, die über 500 Zeichner aufgebracht haben.

Hinter der Alpha Patentfonds Management GmbH steht die EURAM BANK AG (EUROPEAN AMERICAN INVESTMENT BANK AG) aus Wien. Treuhandkommanditistin ist die RöverBrönner Treuhand GmbH aus Berlin. Als Vertriebskoordinatorin fungierte die Berliner Firma Vevis Gesellschaft für Vermögenswerte mbH & Co. KG. Komplementärin ist die Euram Verwaltungs GmbH und geschäftsführende Kommanditistin ist Alpha Patentfonds Management GmbH. Dies ist nur ein Teil der Firmen mit denen die Anleger konfrontiert sind.

Die Anleger sollen über die Fondsbeteiligung einen Zugang zum Patentverwertungsmarkt erhalten. Mit dem Kommanditkapital sollen Genussrechte erworben werden. Durch dieses Genussrechtskapital werden die Investitionen einer luxemburgischen Patentverwertungsgesellschaft, der sog. Portfoliogesellschaft finanziert. Die Portfoliogesellschaft soll dann ausgewählte Patente verwerten. Diese Tätigkeiten werden wiederrum auf Dritte übertragen, die für ihre Tätigkeit auch wieder vergütet werden müssen.

Eine Mittelverwendungskontrolle ist nicht ersichtlich. Dies ist insbesondere problematisch, da durch die Genussrechtsbeteiligung, sowohl die Anleger selbst, als auch die Geschäftsführung, formal keinen Einfluss auf die Investitionstätigkeit der Portfoliogesellschaft und die laufende Geschäftstätigkeit haben. Zumal hier auch bei Fondsbeitritt, die konkrete Zusammensetzung des Portfolios noch nicht fest stand, so dass die Anleger einem aufklärungspflichtigen Blind-Pool-Risiko ausgesetzt wurden.

Mithin ein hochkomplexes Geschäftsmodell, was sich die Macher der Alpha Patentfonds ausgedacht haben. Leider zu komplex, wie sich später herausgestellt hat …

In den Prospekten wurde mit einer im Fondsgeschäft sehr kurzen Laufzeit geworben. Innerhalb von maximal fünf Jahren sollten die Patentverwertungen durchgeführt werden. Allerdings stellte sich heraus, dass das Geschäftsmodell nicht tragfähig war und die Patente üblicherweise nicht mehr verkauft wurden, sondern Lizenzen erteilt werden. DadurFondsmanagement gezwungen, die Laufzeit der Fonds zu verlängern. Natürlich zum Nachteil der Anlegerch war das , die mit einem kürzeren Anlagehorizont kalkuliert haben. Dies ist natürlich für Anleger ein Schock! So wurde also der Leitspruch aus dem Verkaufsprospekt durch das Alpha Patentfonds-Managements: „Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen“  umgesetzt. Ein Hohn für die Anleger und eine überaus schlechte Erfahrung!

Die Anlageberater hatten die Pflicht, die Anleger anleger- und anlagegerecht zu beraten. Die Anlageberater hätten über das bestehende Totalverlustrisiko und die mangelnde Eignung von unternehmerischen Beteiligungen zur Altersvorsorge aufklären müssen. Vielfach wurden die Anleger nicht über die enormen Risiken aufgeklärt. Daraus könnten sich Schadensersatzansprüche ergeben.

Die Anteile des Fonds wurden auch durch Banken (u.a. durch die Postbank) vertrieben, die wohl dafür Provisionen erhalten haben. Folgt man der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (sog. Kick-Back-Rechtsprechung) muss die Bank, wenn sie den Kunden nach den Kriterien der anleger-und objektgerechten Beratung beraten will, über Höhe ihrer Rückvergütung aufklären, die sie von der Fondsgesellschaft erhält. Der Anleger ist erst dann in der Lage, Interessenkonflikte der Bank zu erkennen. Weist die Bank nicht auf diese Interessenkollision hin, hat der Kunde einen Schadensersatzanspruch gegen die Bank.

Was können nun die Anleger der Alpha Patentfonds 3 GmbH & Co. KG tun? Sind die Anleger nicht anleger-und objektgerecht beraten worden, so haben sie nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes Anspruch auf Schadenersatz. Nach Rückübertragung ihres Fondsanteils erhalten die Anleger ihre geleisteten Einzahlungen zurück. Die Anleger sollten schnell handeln und ihre Ansprüche prüfen lassen.

P.S.: Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist kostenlos. Sie erfahren, ob Sie überhaupt Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie den Fragebogen aus.