Sakura-Finance GmbH & Co.KG

Geschäftsführer der Sakura Finance GmbH ist Sonnhardt Lock. Ihn kannten wir noch nicht.

 

Die Sakura Finance befindet sich laut Internetauftritt in der Rankestraße 26, in 10789 Berlin, im Eckhaus. Allerdings wurde uns berichtet, dass die Firma sich nicht mehr dort, sondern in der 11. Etage  des Europa Centers ihren Sitz haben soll.

 

Wir halten die Methoden der Sakura Finance für unseriös. Die Kundenanbahnung erfolgt über einen wettbewerbsrechtlich verbotenen Cold Call, dem Anruf, der einem kalt erwischt und vor dem die Verbraucherzentrale Berlin unter der Überschrift „Tatwaffe Telefon“ warnt. Der Angerufene wird gefragt, ob er Steuern sparen will. Wer will das nicht? Den Interessenten sucht dann ein Sakura Mitarbeiter auf und erklärt ihm, dass man zunächst einmal nur eine Vermögensanalyse machen wolle. Erst im Rahmen dieser Analyse könne geprüft werden, ob sich der Interessierte in den Kreis der glücklichen Steuersparer einreihen könne.

 

Die andere Variante ist die, dass die Betroffenen an einem „Gewinnspiel“ teilnehmen können.  Dazu gibt es eine ganz harmlos wirkende Karte, auf der steht:  „Sagen sie ihre Meinung ……. zum Umweltschutz  …..und gewinnen sie: Bargeld, Sachpreise, Smart & Fahrräder!

 

Die zu beantwortenden Fragen, es ist bereits alles vorgeschrieben und es müssen nur noch Kreuze gemacht werden, geben ein Bild der jeweiligen allgemeinen und finanziellen Situation des Beteiligten ab. Sakura erfährt so z.B., ob sie oder er „bonitär“ sind. Schlussendlich wird das Kreuz ganz unten gemacht: „Ja, ich bin einverstanden dass Sakura, mich nur im Gewinnfall anruft“. Nach den uns vorliegenden Informationen wird so der verbotene Cold Call umgangen.

       

Bei dem daran anschließenden Besuch im Büro wird dann erklärt, der Erwerb einer Immobilie sei der optimale Weg zum Steuernsparen. Zum Erwerb der Immobilie brauche man kein eigenes Kapital. Das Ganze rechne sich trotz der Fremdfinanzierung durch die steuerlichen Vergünstigungen und die Mieteinnahmen praktisch von allein. Lediglich eine kleine Zuzahlung sei zu erwarten. Später, nach 10 Jahren, nach Ablauf der steuerlichen Förderung, könne man das Objekt mit Gewinn verkaufen.

 

Damit dem Interessenten das Geschäft nicht ein anderer wegschnappt, muss nun schnell ein Termin beim Notar gemacht werden. Es soll dort ja nur ein Angebot abgegeben werden. Alles geht ganz schnell. Die Anleger fühlen sich regelmäßig überrumpelt, auch von der Vielzahl der Unterschriften, die sie leisten müssen (alles nur Formalitäten!). Den Betroffenen wird nicht klar, dass sie Eigentümer einer Eigentumswohnung werden würden.

 

Tatsächlich gibt der Betroffene jedoch ein verbindliches Angebot ab, an das er gebunden ist und das der Verkäufer nur noch annehmen muss.  Die versprochene geringe Zuzahlung fällt dann später häufig höher aus. Schwierigkeiten wird der Anleger spätestens dann bekommen, wenn er die Wohnung wieder weiterverkaufen will. Es funktioniert nicht. Der von ihm gezahlte Kaufpreis ist beim Weiterverkauf nicht annähernd zu erzielen. Selbst wenn er sich auf einen herben Verlust einließe, würde die finanzierende Bank dem Verkauf, einer Löschungsbewilligung nur zustimmen, wenn er das Darlehen vollständig zurückzahlen würde. Kann er das nicht, sitzt der Anleger in der Falle. Der Verkauf ist praktisch nicht möglich. Er wird bei einer regelmäßigen Darlehenslaufzeit von 30 Jahren monatlich draufzahlen. Kein Erwerber hatte zuvor jemals mit Vertretern der Bank verhandelt. Es wurden lediglich die bereits fertigen Darlehensverträge im Büro oder bei den Erwerbern zu Hause unterschrieben. Das aus unserer Sicht völlig unsinnige Geschäft, wäre wohl kaum zustande gekommen, wenn der Anleger wahrheitsgemäß und vollständig über all diese für ihn wichtigen Aspekte aufgeklärt worden wäre. Dazu ist ein Anlageberater jedoch verpflichtet.

 

Verstößt der Anlageberater gegen diese Verpflichtung, haften er aber auch der Verkäufer dem Käufer auf Schadensersatz. Der Käufer wird so gestellt, als er hätte er die Wohnung nie gekauft.

 

Sehen Sie dazu unseren Infomationsfilm

 

Keiner von ihnen wollte jemals eine Eigentumswohnung erwerben. Alle wollten lediglich Steuern sparen und wer will das nicht? Wären sie richtig beraten worden, hätte keiner von ihnen jemals gekauft.

 

Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie gleich einen Termin mit unserem Vorstandsmitglied Jürgen Blache. Er wird im Büro der SGK für Sie da sein.

 

P.S. Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist kostenlos. Sie erfahren, ob Sie überhaupt Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie den Fragebogen aus.