KK Royal Basement, Berlin

Stand:05.02.2008

KK Royal Basement GmbH ist eine Vertriebsgesellschaft aus Berlin, die steuerbegünstigte Immobilien vermittelt.

Der Geschäftsführer der KK Royal Basement ist Kai-Uwe Klug. Leider haben wir feststellen müssen, dass die Vertriebsmethoden unseriös sind. Die Kundenanbahnung erfolgt über den kalten Anruf, der nach dem Gesetz verboten ist. Die Verbraucherzentrale Berlin hat vor dieser Vertriebsmethode unter der Überschrift "Tatwaffe Telefon" gewarnt. Der Angerufene wird gefragt, ob er Steuern sparen will. Wer will das nicht? Den so Interessierten sucht dann ein Mitarbeiter auf und erklärt ihm, dass man zunächst einmal nur eine Vermögensanalyse machen wolle. Erst im Rahmen dieser Analyse könne geprüft werden, ob der Interessierte tatsächlich Steuern sparen könne.

Bei dem anschließenden Gespräch im Büro des Vertriebes wird dann erklärt, der Erwerb einer Immobilie sei der optimale Weg zum Steuernsparen. Zum Erwerb der Immobilie brauche man kein eigenes Geld. Das Ganze rechne sich trotz der Fremdfinanzierungen durch die steuerlichen Vergünstigungen und die Mieteinnahmen fast von allein. Nur eine kleine Zuzahlung sei zu erwarten. Später, nach Ablauf der steuerlichen Förderung, könne man die Wohnung mit großem Gewinn verkaufen.

Nun muss alles ganz schnell gehen, sonst ist die Wohnung weg. Es wird ein Termin beim Notar gemacht. Ein Angebot soll abgegeben werden. Die Anleger fühlen sich hier häufig überrumpelt. Auch sehen sie nicht, welche weitreichenden Konsequenzen sich aus der Abgabe dieses Angebotes wirklich ergeben.

Tatsächlich erwirbt der Anleger eine Eigentumswohnung. Die versprochene geringe Zuzahlung fällt häufig höher aus. Schwierigkeiten wird der Anleger aber spätestens dann bekommen, wenn er die Wohnung weiterkaufen will. Er wird feststellen, dass der von ihm gezahlte Einstandspreis bei einem Weiterverkauf nicht annährend zu erzielen ist. Aber selbst wenn er sich beim Weiterverkauf auf einen herben Verlust einlassen wollte, würde die finanzierende Bank dem Verkauf nicht zustimmen. Diese wird nämlich die Wohnung nur freigeben, wenn das Darlehen vollständig zurückgezahlt werden kann. Dazu wird der Verkaufserlös jedoch nicht ausreichen. Der Anleger sitzt nun in der Falle. Der Verkauf ist nicht möglich.

Der Anleger wird bei einer regelmäßigen Darlehenslaufzeit von 25 Jahren jeden einzelnen Monat draufzahlen.

Er hat ein völlig unsinniges Geschäft abgeschlossen, dass er schwerlich gemacht hätte, wenn er wahrheitsgemäß und vollständig über alle für ihn wichtigen Fakten aufgeklärt worden wäre. Dazu ist der Anlageberater verpflichtet. Verstößt der Anlageberater gegen seine Pflichten, haftet er auf Schadensersatz.

Aber nicht nur der Anlageberater haftet, auch der Verkäufer der Wohnung muss sich die Falschberatung zurechnen lassen. Der Anleger kann verlangen, von dem Verkäufer so gestellt zu werden, als hätte er die Wohnung nie gekauft. Das ist die ständige Rechtsprechung seit den 90er Jahren.

 Siehe auch: Fakten und Hintergründe

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Wir wollen helfen. Nutzen Sie unseren Service.

 

P.S.: Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist kostenlos. Sie erfahren, ob Sie überhaupt Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie den Fragebogen aus.