Euro-Gruppe Würzburg

Für die Euro-Gruppe in Würzburg steht einer der großen Anlegerskandale in Deutschland. Ihr Kopf ist Herr Klaffenbröck, der bereits in den 90igern mit der WAG in Würzburg ein ähnliches Konzept in den Sand gesetzt hatte. Zur Eurogruppe gehörten diverse Unternehmungen wie die GOJ AG, die Knothe AG, EURO-Pool AG, IBEKA AG, Schober AG, Lenz AG, Schuster-Schreiber AG u. Pierenz AG

Der Vertrieb erfolgte über die AVB. Die Eurogruppe hat mit ihren Firmen stille Beteiligungen verkauft mit einer Zeichnungssumme, die ungefähr 700 Millionen Euro ausmachen dürfte.

Sie rühmte sich, einige spektakuläre Immobilienobjekte in Würzburg errichtet zu haben, tatsächlich gehörten die Immobilien allein der IBEKA.

Im Dezember 2005 meldet die Gruppe Insolvenz an. Insolvenzverwalter der IBEKA ist Rechtsanwalt Fraas Aus Würzburg. Die Insolvenz der übrigen Gesellschaften wird von Rechtsanwalt Hanselmann durchgeführt.

Die Insolvenz der IBEKA ist mit einem Insolvenzplan im Frühjahr 2007 beendet worden. Die Anleger erhalten rund 12 % ihres eingezahlten Geldes.

Das Insolvenzverfahren der übrigen Gesellschaften ist noch nicht abgeschlossen. Insgesamt sind 116 Millionen Euro für die Anleger verloren gegangen.