Eagle Immobilien GmbH, Berlin

Stand:19.02.2008

Die Eagle Immobilien GmbH ist Verkäuferin von Bestandsimmobilien in Berlin. Ihr Geschäftsführer ist Bartosz Dzbuk, Prokura hat Rolf Albern.

Sie ist uns aufgefallen, weil sie bei einem externen Vertrieb, nämlich über die Berliner Vertriebsorganisation Treuconcept (siehe Treuconcept), auf unseriöse Art und Weise diese Wohnungen auf den Markt bringt.

 

Die Treuconcept arbeitet nach dem typischen Muster der Branche. Zunächst gibt es den kalten Anruf zur Steuerpolitik. Dieser ist gesetzlich verboten. Die Verbraucherzentrale Berlin bezeichnet diese Geschäftsanbahnungsmethode als "Tatwaffe Telefon".

 

Der so geworbene Interessent wird dann in schneller Folge überzeugt, dass zum Steuern sparen und zur Altersvorsorge der Erwerb einer Immobilie für ihn optimal sei. Er brauch dazu kein eigenes Geld. Später könne man die Immobilie mit Gewinn verkaufen.

 

Wir haben großen Zweifel daran, dass diese Prognose aufgeht. Noch mehr Zweifel haben wir daran, dass die Wohnungen wieder verkauft werden können. Wir befürchten vielmehr, dass der Käufer bei einem späteren Verkauf nicht den von ihm bezahlten Einstiegspreis erlangen wird. Er wird vielmehr erhebliche Einbußen hinnehmen müssen. Aber selbst wenn er bereit wäre, dieses zu akzeptieren, scheitert er an der finanzierenden Bank. Die wird die Wohnung nur freigeben, wenn der gesamte Darlehensbetrag abgelöst werden kann. Der Verkaufserlös wird dazu jedoch nur einen Bruchteil abdecken. Praktisch ist die Wohnung damit unverkäuflich. Der Käufer sitzt die reguläre Dauer des Darlehensvertrages (meistens 25 Jahre) in der Falle. Seine Lebensplanung wird durch diesen Kauf stark beeinträchtigt. Er hat nur Zuzahlungen. Ein für den Käufer völlig unsinniges Geschäft.

 

Hätte der Anlageberater den Käufer auf diese Risiken hingewiesen, wäre der Kaufvertrag sicherlich nicht zustande gekommen. Der Anlageberater ist aber verpflichtet, den potentiellen Käufer auf alle wesentlichen Aspekte und Risiken hinzuweisen. Alle Angaben und Berechnungen müssen richtig sein und er darf nichts verschweigen. Eine hier mögliche Falschberatung muss sich auch der Verkäufer zurechnen lassen. Der Verkäufer haftet für die Falschberatung. Er muss dann den Käufer so stellen, als hätte dieser die Wohnung nie erworben.

 

(siehe auch: Fakten+Hintergründe:)

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Wir wollen helfen. Nutzen Sie unseren Service.

 


P.S. Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, eine Ersteinschätzung Ihres Falles vornehmen zu lassen. Diese Ersteinschätzung ist kostenlos. Sie erfahren, ob Sie überhaupt Erfolgsaussichten haben und wenn ja, welche Kosten Ihnen gerichtlich bzw. außergerichtlich entstehen würden. Wenn Sie an der Ersteinschätzung Interesse haben, füllen Sie den Fragebogen aus.